Stammzellen aus Fett helfen bei Durchblutungsstörungen und Sklerodermie

Neue Studie belegt hohes therapeutisches Potential von Stammzellen aus Körperfett

Wien (7.10.2014) — Im Rahmen einer kürzlich veröffentlichten Studie aus Marseille wurden 12 Patientinnen mit Durchblutungsstörungen in den Fingern (Morbus Raynaud) erfolgversprechend mit körpereigenen (autologen) Stammzellen behandelt. Die Durchblutungsstörungen waren von der autoimmunen Bindegewebserkrankung Sklerodermie ausgelöst worden. Sklerodermie ist derzeit nicht heilbar. Nach aktuellem Stand der ärztlichen Wissenschaft lässt sich der Krankheitsverlauf lediglich verlangsamen bzw. zuweilen aufhalten.

„Es mehren sich Hinweise, dass Sklerodermie und andere Autoimmunerkrankungen durch Behandlungen mit adulten, körpereigenen Stammzellen positiv beeinflusst werden können“, erläutert DDr. Karl-Georg Heinrich, einer der ersten Ärzte Europas, der Therapien mit Stammzellen aus dem Eigenfett des/der Patienten/in durchführt. Körpereigene Stammzellen werden in seiner Ordination Clinic DDr. Heinrich® zur Behandlung degenerativer Erkrankungen, Durchblutungsstörungen, Arthrosen und Nervenleiden sowie zur Hautverjüngung eingesetzt.

Den Patientinnen der Marseiller Studiengruppe wurde eine Suspension aus Stammzellen aus Körperfett (Stromal Vascular Fraction, SVF) lokal injiziert. Die Behandlungen verliefen ohne Nebenwirkungen, bei allen Patientinnen zeigte sich eine signifikante Besserung.

In der Wiener Ordination von DDr. Heinrich werden Stammzelltherapien mit körpereigenen mesenchymalen Stammzellen aus Fettgewebe (Adipose-Derived Stem Cells, ADSC) ambulant in örtlicher Betäubung vorgenommen. Zuerst wird eine kleine Fettmenge schonend durch Fettabsaugung mit Mikrokanülen gewonnen. Die daraus in einem aufwendigen Laborverfahren isolierten Stammzellen werden unmittelbar danach – je nach Indikation – entweder lokal beim betroffenen Organ oder Gewebe bzw. systemisch injiziert. Bei systemischer Zufuhr (meist intravenös mittels Infusion) scheinen die Stammzellen selbständig den Weg zu jenen Baustellen im Körper zu finden, an denen ihre regenerative und heilende Wirkung benötigt wird. Oft sind Behandlungswiederholungen empfehlenswert.

„Auch in meiner Ordination haben wir Fälle von Sklerodermie und anderen Autoimmunerkrankungen behandelt“, berichtet DDr. Heinrich. „Darunter war auch eine Patientin mit Sklerodermie, die vor allem unter der pergamentartigen Veränderung der Haut ihrer Hände litt. Bei Sklerodermie kommt es, abgesehen von Durchblutungsstörungen, oft zu solchen Hautveränderungen, die sich unserer Erfahrung nach gut mittels Stammzellinjektionen behandeln lassen.“

Zusätzlich, so die Empfehlung des Mediziners, sollten bei Sklerodermie auch intravenöse Infusionen mit körpereigenen Stammzellen erfolgen, weil bei systemischen Autoimmunerkrankungen auch eine systemische Anwendung wichtig ist.

Weitere Informationen: http://stammzelltherapie-wien.com/

Kontakt:
Ordination Clinic DDr. Heinrich®
Ansprechpartner: Herfried Wagner
E-Mail: info@ddrheinrich.com
Web: http://ddrheinrich.com/
Tel.: +43 1 532 18 01

Dreht Brad Pitt die Zeit zurück? – Mit 50 aussehen wie 40

Würden Sie das Alter von Brad Pitt schätzen sollen, würden Sie vermutlich auf Anfang vierzig tippen, und das vielleicht auch nur, weil Sie ihn noch aus der alten Fernsehserie Dallas kennen, in der er die Nebenrolle des jungen Randy spielte. Ist es da nicht überraschend zu hören, dass William Bradley Pitt alias „Brad Pitt“ am 18. Dezember fünfzig Jahre alt geworden ist? Laut der US Weekly verzichtete Brad Pitt auf eine pompöse Party und feierte stattdessen im Kreis seiner Familie in Australien.

Brad Pitt wurde 1963 in Oklahoma geboren. Zwei Wochen vor Beendigung seines Studiums brach er es ab, um nach Los Angeles zu gehen, wo er seinen Traum Schauspieler zu werden, verwirklichen wollte. Aller Anfang ist schwer, und so musste Brad Pitt sich zunächst mit einem Job als Chauffeur begnügen. Dennoch glaubte er fest an seinen Traum und mit der Zeit kamen die ersten Rollen, die ihn letztendlich zu großen Produktionen wie Troja oder dem Drama Der seltsame Fall des Benjamin Button führten und weltbekannt machten.

Heute ist der erfolgreiche Schauspieler mit einer der am schönsten gemachten Frauen Hollywoods, Angelina Jolie, liiert und strahlt nur so vor Jugendlichkeit und Sinnlichkeit. Warum das französische Modeimperium Chanel sich Brad Pitt als Gesicht der Werbekampagne für das berühmte Parfum Chanel N°5 – eher der Duft für reifere, üppigere Damen – ausgesucht hat, verstehe ich trotzdem nicht ganz. Vielleicht, weil er einfach ein altersloser Frauenschwarm ist. Jedenfalls trägt der charismatische Schauspieler sein Gesicht mit charakteristischem Dreitagesbart, hellen Augen und seinen vereinzelten Fältchen auf den Chanel-N°5-Plakaten sehr gekonnt zur Schau.

Zwar investieren Stars wie Brad Pitt viel Zeit und Geld in persönliches Styling, doch vor dem Gang der Zeit sind auch sie nicht gefeit. Mit zunehmendem Alter und Stress sinkt die Leistungsfähigkeit der Hormondrüsen, was sich durch Burnout und weniger Kraft und Ausdauer, aber auch äußerlich bemerkbar macht: So ist ein hageres Gesicht meist Symptom einer Schwäche des hormonellen Systems der Nebennierenrinde (Cortisol, DHEA). Schlaffes Gewebe geht oft auf einen Mangel an Wachstumshormon (Human Growth Hormone, HGH) zurück und Falten können Symptome einer Schwäche bei den Sexualhormonen (Testosteron, Progesteron, Östrogen) sein.

Bioidentische Hormone besitzen denselben Aufbau wie unsere menschlichen Hormone und eignen sich daher, um alters- und stressbedingte hormonelle Imbalancen auszugleichen. Das macht sie zum Elixier, das mehr Lebenskraft und Attraktivität auch jenseits der fünfzig verleiht. Wen wundert es, dass viele Hollywood-Stars davon Gebrauch machen und bioidentischen Hormonen ihr vitales Aussehen verdanken.

Am Beginn jeder Therapie mit bioidentischen Hormonen steht eine umfassende Analyse des hormonellen und gesundheitlichen „Ist-Zustands“. Auf dieser Basis wird ein maßgeschneidertes Therapieprogramm erstellt. Meist gewinnt die Haut bereits nach kurzer Zeit an Frische und Straffheit und strahlt neue Vitalität aus. Die hormonelle Balance kann auch positiv auf die allgemeine Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit wirken. Hormonal-Regeneration®-Kuren dauern zwischen 3 und 6 Zyklen (1 Zyklus = 28 Tage) und können auf Wunsch wiederholt werden.

Der Effekt einer Hormonal Regeneration® lässt sich durch Kombination mit lokalen Behandlungen zur Hautverjüngung an Gesicht und Körper noch steigern: Platelet-Rich Plasma (PRP) und Hautwachstumsfaktoren (Epidermal Growth Factors) werden mit feinen Mikronadeln direkt in die Haut eingebracht, wo sie ihre regenerative Kraft entfalten. Das größte regenerative Potential besitzen Stammzellen aus Fett. Außerdem können Nahrungsergänzungen wie Perfect Skin unsere Haut mit jenen Aminosäuren und Peptiden versorgen, die sie zum Aufbau einer gesunden und jugendlichen Struktur braucht.

Was ist nun das Geheimnis hinter Brad Pitts ewig jungem Aussehen – hilft er wohl schon ein wenig mit bioidentischen Hormonen und Stammzellen nach?

Jedenfalls wollen wir nicht hoffen, dass er etwas von der wundersamen – und letztlich tragischen – Fähigkeit des Benjamin Button, laufend jünger statt älter zu werden, abbekommen hat. Sonst würde Brad in ein paar Jahren nicht für Chanel N°5 sondern für Bebe und endlich wohl für Pampers Werbung machen müssen, meint

Ihr DDr. Heinrich

Haarausfall mit Stammzellen vorbeugen?

Immer wieder kommen jüngere Männer in meine Praxis, die mit 40 nicht so aussehen wollen, wie ihr Vater – mit (Halb-)Glatze. Um Haarausfall vorzubeugen lassen sie ihre Kopfhaut mit Stammzellen behandeln.

Dazu wird zunächst in örtlicher Betäubung eine kleine Menge Fett des Patienten abgesaugt, aus der die Stammzellen isoliert werden. Anschließend werden die gewonnenen körpereigenen Stammzellen in die Kopfhaut injiziert.

Hilft das? Nun, wir wissen, dass Stammzellen bei schütterem Haarwuchs und beginnendem Haarausfall gut wirken. Es kommt zu neuem Haarwuchs und damit zu einer Haarverdichtung. Daher wirken Stammzellen als Vorbeugung noch besser.

Bei vollständiger Glatze gibt es bis dato noch keine ermutigenden Resultate. Offenbar braucht es noch aktive Haarfollikel, damit die Stammzellen wirken. Und solche fehlen bei vollständiger Glatze.

Ein Grund mehr, schon rechtzeitig vorzubeugen.

Ihr DDr. Heinrich

Besserung bei Gelenksproblemen, Autoimmunerkrankungen und Durchblutungsstörungen mit Stammzellen aus Fett

Gibt es ein Panaceum, ein Heilmittel für jede Erkrankung? Natürlich nicht. Aber körpereigene Stammzellen aus dem Fettgewebe bergen ein erhebliches Heilpotential. Wissenschaftliche Studien legen nahe, dass autologe, also körpereigene Stammzellen des/der Patienten/in bei einer Vielzahl ganz unterschiedlicher Erkrankungen eingesetzt werden können und zumindest eine Linderung und Besserung von Symptomen erzielt werden kann.

So bei Gelenksproblemen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Nervenleiden, endokrinologischen Erkrankungen, Autoimmunerkrankungen, chronischen Erkrankungen, aber auch vielen anderen Krankheiten und Fehlfunktionen, die sich durch reparable Schwächen einzelner Organe oder Organsysteme auszeichnen.

Stammzellen aus Fett: Zellen mit Potential

Obgleich Stammzelltherapien zur Zeit als neuartige Therapien gelten und zahlreichen rechtlichen Einschränkungen unterworfen sind (z.B. ist die Verwendung von Spenderzellen, sogenannten allogenen Stammzellen, in der EU verboten), sind die regenerativen Fähigkeiten von Stammzellen bereits seit langem aus der Tiermedizin bekannt:

Es gibt langjährige sehr gute Erfahrungen beim therapeutischen Einsatz körpereigener Stammzellen an tausenden Hunden und Rennpferden. Die aus dem Eigenfett der Tiere extrahierten Stammzellen scheinen sich zur Regeneration geschädigter Gelenke, Knochen und Knorpel zu eignen. Darüber hinaus werden Stammzellen aus Körperfett auch bei anderen Krankheiten an Tieren mit Erfolg verabreicht.

Durch den Fortschritt in der Medizin können mittlerweile auch Menschen vom Heilpotential ihrer körpereigenen Stammzellen profitieren.

Erfreulicherweise mehren sich die positiven Studienergebnisse aus vielen Zentren weltweit, sodass wir in meiner Ordination in Wien bei bestimmten Krankheiten Therapien mit adulten Stammzellen aus Eigenfett am Menschen durchführen.

Therapeutische Anwendung der Stammzellen

Die Stammzelltherapie mit körpereigenen Stammzellen aus Fettgewebe erfolgt ambulant in örtlicher Betäubung. Zuerst wird eine kleine Fettmenge schonend durch Fettabsaugung mit Mikrokanülen gewonnen. Die daraus in einem aufwendigen Laborverfahren isolierten Stammzellen werden im Rahmen derselben Behandlung – je nach Indikation – entweder lokal beim betroffenen Organ oder Gewebe injiziert bzw. systemisch verabreicht. Oft sind Behandlungswiederholungen empfehlenswert.

Bei der systemischen Zufuhr (meist intravenös mittels Infusion) scheinen sich die Stammzellen selbständig den Weg zu jenen Baustellen im Körper zu suchen, an denen ihre regenerative und heilende Wirkung benötigt wird.

Vielversprechende Erkenntnisse aus der Welt der medizinischen Wissenschaft, die derzeit bekannte Therapien vielleicht in nicht allzu ferner Zukunft ersetzen könnten, meint

Ihr DDr. Heinrich

Brustvergrößerung für eine Nacht?

Neuer Trend in den USA – was ist dran?

Was es nicht alles gibt – um eine perfekt vergrößerte Brust für einen ganz bestimmten Event zu präsentieren, lassen sich junge Amerikanerinnen den Partybusen für eine Nacht machen. Eigentlich sind es ja zwei Tage, denn zwei Tage etwa bleibt die Brust vergrößert.

Für diese Kurzzeit-Brustvergrößerung wird Kochsalzlösung in die Brüste gespritzt.

Das Einspritzen von spezieller Kochsalzlösung führt zu einer deutlichen Brustschwellung um z.B. zwei Körbchengrößen. Die eingespritzte Flüssigkeit wird vom Körper nach zwei Tagen absorbiert. Der Busen schwillt wieder ab von C/D auf A.

Das ist übrigens nichts neues – wir im Gebiet der ästhetischen Chirurgie tätigen Ärzte in Europa haben dies früher schon gelegentlich als Entscheidungshilfe für Frauen eingesetzt, die sich die Brust mit Silikon oder Eigenfett vergrößern lassen wollten und nicht genau wussten, wie viel Dekolletee ihnen gefällt.

Daraus aber einen Trend und ein Geschäft zu machen war, wie oft in solchen Fällen, den USA vorbehalten! Hat dieses Verfahren (abgesehen vom Preis) denn Nachteile?

Gewebedehnung – Vorteil und Nachteil:

Natürlich dehnt sich die Brust, wenn man dies häufig und regelmäßig macht, genau wie beim Milcheinschuss, aus und wird schlaffer. Dies ist primär ein Nachteil, der allerdings auch zum Vorteil werden kann: Für Frauen, die eine Brustvergrößerung mit Eigenfett planen, kann eine derartige Vordehnung vorteilhaft sein, weil die schlaffere Brust mehr Eigenfett aufnehmen und damit größer gemacht werden kann.

Ihr DDr. Heinrich

Kann Nahrung schön machen?

Schon im alten China wurden schönheitsbewussten Damen bestimmte Nahrungsmittel empfohlen – darunter Hahnenkämme. Heute wissen wir, Hahnenkämme enthalten natürliche Hyaluronsäure, die die Wasserbindungsfähigkeit der Haut verbessert und damit vor Falten schützt.

Ich sehe in meiner Praxis, dass bereits sehr junge Menschen davon profitieren, Hyaluronsäure und Kollagen regelmäßig einzunehmen. Bei sehr jungen Frauen mit makelloser, faltenfreier Haut zeigt sich der Nutzen dieser Einnahme schnell an Haaren und Nägeln, die anatomisch zur Haut gehören und gemeinsam mit der Haut stabiler und schöner werden.

Ab einem Alter von etwa 30 Jahren ist es besonders wichtig, unsere Haut durch Aufnahme von Kollagen und Hyaluronsäure von innen zu pflegen! Stattdessen können wir uns viele teure Cremes und Lotionen, die kaum von der Haut aufgenommen werden, sparen.

In meiner Ordination haben wir Perfect Skin by DDr. Heinrich® Beauty Drink entwickelt, um dieses alte Wissen aus China in zeitgemäßer Form für den westlichen Geschmack aufzubereiten.

Aus meiner Überzeugung ließen sich viele teure Behandlungen der ästhetisch-plastischen Chirurgie wie Facelifts, Lidkorrekturen, Peelings, Laser etc. verschieben oder manchmal sogar gänzlich einsparen, wenn frühzeitig auf optimale Ernährung und Nährstoffzufuhr Wert gelegt würde. Besonders gute Ergebnisse sehen wir, wenn ab etwa 40 Jahren auch bioidentische Hormone im Rahmen einer Therapie eingenommen bzw. vorbeugende Behandlungen mit körpereigenen Stammzellen gemacht werden.

„Perfect Skin“ wünscht Ihnen

Ihr DDr. Heinrich

Methoden der Verjüngung: Die Hormonelle Regeneration mit bioidentischen Hormonen (Teil 2)

Mit zunehmendem Alter und in Zeiten hoher körperlicher oder psychischer Belastung sinkt die Leistungsfähigkeit unserer Hormondrüsen. Die chronische Mangelversorgung mit Hormonen führt zu Leistungsabfall und unerwünschten äußerlichen Veränderungen wie Falten, Gewichtszunahme und/oder Gewebeabbau (z.B. hohle Wangen).

Im Rahmen der Hormonellen Regeneration (Bioidentical Hormone Replacement Therapy, BHRT) werden Ihrem Körper alle wichtigen Hormone in bioidentischer Form zu geführt, die ihm fehlen. Bioidentische Hormone sind nichts Körperfremdes, sie gleichen unseren menschlichen Hormonen in ihrem Aufbau.

Ist die hormonelle Balance wiederhergestellt, kann sich Ihr Körper innerhalb kurzer Zeit regenerieren und erholen. Sie haben wieder mehr Energie und Lebenskraft und auch die äußeren Symptome des Hormonmangels verschwinden: Die Haut gewinnt an Spannkraft, Falten glätten sich und das Gesicht wirkt jünger und frischer.

Ihr DDr. Heinrich

Lesen Sie über weitere Methoden der Verjüngung

Brustvergrößerung mit Eigenfett und Stammzellen bei sehr schlanken Frauen?

Oft wünschen sehr schlanke Frauen eine Brustvergrößerung ohne Silikon mit Eigenfett oder stammzellangereichertem Eigenfett. Fast immer kann ich auch bei besonders schlanken Patientinnen genügend Fett für eine zufriedenstellende Vergrößerung der Brust gewinnen.

Wie wird das gemacht: Anstatt gezielt Fett an wenigen Problemzonen wie Oberschenkeln und Hüften zu entfernen, muss bei sehr schlanken Frauen an möglichst vielen Arealen zwischen Taille und Unterschenkeln jeweils eine kleine Menge Fett abgesaugt werden. So kann das Eigenfett für die Brustvergrößerung etwa auch am Bauch, dem Po und an den Unterschenkeln entnommen werden.

Bei der Fettgewinnung müssen dünne Mikrokanülen eingesetzt werden, die ein sehr gleichmäßiges Absaugen in oberflächlichen Fettregionen ermöglichen. Natürlich bedeutet das, dass die Fettgewinnung weit aufwendiger ist, als bei Frauen, die wenige Problemzonen haben, die sie gleich anlässlich der Brustvergrößerung loswerden wollen.

Ihr DDr. Heinrich

Methoden der Verjüngung: Wie dreht man die Uhr des Alterns zurück? (Teil 1)

Die Uhr des Alterns zurückzudrehen ist ein Traum so alt wie die Menschheit selbst. Ärzte und Alchemisten aller Zeiten bedienten sich schon seit der Antike teilweise skurriler Methoden, dieses Ziel zu erreichen. Etwa wurden chinesischen Kaisern, die nach Unsterblichkeit trachteten, Präparate aus Zinnober (Quecksilbersulfid) verabreicht. Der berühmte Gründer Chinas, Qin Shihuangdi verstarb wohl an einer derartigen „Pille der Unsterblichkeit“.

Doch schon in der Antike wurden Verjüngungsmethoden beschrieben, die bei genauer Betrachtung recht modern anmuten: So lesen wir in der Argonautensaga, wie Medea, die Prinzessin und Magierin aus Kolchis, vor mehr als 3.500 Jahren einen alternden König mit Schafsblut verjüngte. Schafsblut enthält sowohl bioidentische Hormone, als auch Stammzellen. Auch der tägliche Trunk aus Tigerblut und Samenflüssigkeit, den eine chinesische Kaiserin vor mehr als 2.000 Jahren zum Zweck der Stärkung und Verjüngung einnahm, ist wegen seines hohen Gehalts an bioidentischem Testosteron durchaus plausibel und war wohl wirksam.

Wie Sie wissen, befasse ich mich als Arzt mit den Behandlungsschwerpunkten ästhetische und regenerative Medizin mit innovativen Methoden, das Altern zu verlangsamen oder gar rückgängig zu machen. Dazu gibt es derzeit fünf wichtige Ansätze, die ich Ihnen in den folgenden Artikeln vorstellen möchte:

Für individuelle Empfehlungen zu konkreten Regenerations- und Verjüngungsbehandlungen bedarf es einer persönlichen Beratung und Untersuchung sowie der Erhebung Ihres Gesundheitszustandes und bisherigen Alterungsprozesses.

Ihr DDr. Heinrich

Telomerase-Aktivierung: Weg zur ewigen Jugend?

Das Kaiserreich des heutigen China bestand mehr als 5.000 Jahre und brachte zahlreiche Kaiser hervor, deren Lebensgeschichten heute sehr mystisch und heldenhaft klingen. Darunter den „Gelben Kaiser“, dessen Kaisertum in der mythischen Zeit etwa 3.000 v. Chr. angesetzt wird.

In späteren Zeiten waren die Länder des künftigen China in einzelne Königreiche geteilt. Der König von Qin, Ying Zheng, einte vor etwa 2.200 Jahren durch Krieg mit Entschlossenheit und strategischem Weitblick diese Königreiche und wurde der erste Kaiser von Qin (= China). Er nahm den Namen Qin Shihuangdi an, ließ die chinesische Mauer errichten und schuf mit seinem Grabmal nahe der alten Kaiserstadt Stadt Xi’an ein antikes Weltwunder: Die größte Pyramide der Welt sowie die berühmten „Terrakotta-Armeen“ von aus Ton nachgebildeten Soldaten, die nach Ausgrabungen bei Xi’an heute wieder bestaunt werden können.

Nach dem Untergang der Qin-Dynastie übernahmen andere Herrscher die Macht im geeinten China. Die Herrscher dieses schier endlos großen Reiches übten eine selbst heute unvorstellbare Macht aus und lebten in Luxus und Erhabenheit. Eines teilten sie jedoch mit den „Normalsterblichen“, und zwar, von Unsterblichkeit sowie ewiger Jugend und Schönheit zu träumen.

Schon Qin Shihuangdi beauftragte Alchemisten, die Quelle der Jugend zu finden und die richtigen Wirkstoffe dafür zu erforschen, denn vor dem Altern ihres Körpers und dem Abbau der Zellen waren schließlich nicht einmal die Mächtigsten der Welt gefeit. Trotz all dieser Bemühungen starb der erste Kaiser von China ziemlich früh, und zwar wahrscheinlich an einer Quecksilbervergiftung. Dazu muss man wissen, dass Zinnober (ein Quecksilbersalz) in der taoistischen Alchemie eine verjüngende Wirkung zugeschrieben wurde. Doch schon damals wusste man, dass es auch töten kann und einiges spricht dafür, dass Qin Shihuangdi einer Verschwörung seiner Beamten zum Opfer fiel, die ihm wohl zu viel des „verjüngenden“ Giftes einflößten.

Die Medizin hat herausgefunden, dass sich die Zellen im Körper mit steigendem Alter aufhören zu vermehren und somit zunehmend abhandenkommen. Mittlerweile wissen wir auch, dass es Abschnitte an unseren Chromosomen gibt, die über die Lebensdauer der einzelnen Zelle entscheiden und Telomere genannt werden. Je länger diese sind, desto länger besitzt eine Zelle die Fähigkeit, sich zu teilen und dadurch die verlorengegangenen Zellen des Körpers zu ersetzen. Bei jeder Zellteilung werden die Telomere etwas kürzer, bis sie schließlich ganz aufgebraucht sind.

Fügt man den Zellen aber ein Enzym namens Telomerase zu, werden die Telomere verlängert, womit sich in Folge offenbar auch die biologische Potenz der Zellen verlängert und sie länger leben. Ungefähr so alt wie das Kaiserreich selbst ist auch die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM), die inzwischen immer mehr in die westliche Medizin eingebunden wird und diese immer wieder befruchtet. Aus der Praxis der Traditionellen Chinesischen Medizin ist Astragalus (Tragant) bekannt, eine Pflanze, die zu den wichtigsten Arzneimitteln der TCM gehört und dort Huang Qi (黃芪) genannt wird. Ihre Inhaltsstoffe haben eine Reihe von regenerativen Wirkungen: Astragalus ist für seine antioxidative und immunstimulierende Wirkung bekannt, außerdem kann es Telomere vor Verkürzung schützen und sogar verlängernd wirken.

Eine Studie an Mäusen zeigte etwa, dass sich bei Tieren, die eine Nahrungsergänzung mit Wirkstoffen aus der Astragalus-Pflanze (TA-65) erhielten, die Telomere verlängerten. Diese biologische Verjüngung der Zellen bewirkte eine Verbesserung der Hautqualität, von Osteoporose und anderen Indikatoren für die Lebenserwartung.

Bis dato gibt es noch kein zugelassenes Medikament, das die Telomere verlängert und schützt, hingegen gibt es bereits experimentelle Substanzen, die auf der Basis von TCM-Heilpflanzen hergestellt werden. Wir erproben diese Substanz schon seit geraumer Zeit in meiner Ordination und ich kann bestätigen, dass die Haut nach einigen Wochen Anwendung jünger und vitaler aussieht, sich Sonnenschäden zurückbilden und der/die Patient/in ganz allgemein besser und verjüngt aussieht. Ich bin überzeugt, dass sich diese Behandlung in Zukunft, als Ergänzung zu Hormoneller Regeneration mit bioidentischen Hormonen und Stammzelltherapien, weiter durchsetzen wird.

Qin Shihuangdi wäre seinerzeit also besser beraten gewesen, Astragalus-Konzentrate zu sich zu nehmen, statt Zinnober. Er hätte wohl länger und gesünder gelebt, letztlich wäre er aber auch damit nicht körperlich unsterblich geworden. „Unsterblich“ wurde er hingegen mit seinen Leistungen als Staatsmann, seinem Grabmal und der chinesischen Mauer. Wahrscheinlich kann er auch damit ganz zufrieden sein, meint

Ihr DDr. Heinrich