Ist eine Vordehnung der Brust mit einem BRAVA-Saug-BH den Aufwand wert?

Eine Patientin fragt mich:

Was halten Sie von der BRAVA-Technologie? Ist sie vor einem Fetttransfer in die Brust den Aufwand wert?

Meine Antwort: Das hängt vom gewünschten Zuwachs an Brustvolumen und der Dehnbarkeit des Brustgewebes ab. Saug-BHs dehnen die Brust und ermöglichen so, dass sie bei einer Brustvergrößerung mit Eigenfetttransfer oder einer Brustrekonstruktion mit Eigenfett mehr Fett aufnehmen.

Bei einer weichen oder schlaffen Brust ist die Vorbehandlung mit einem Saug-BH überflüssig. Festere Brüste können davon hingegen profitieren, besonders dann, wenn eine größere Fettmenge transplantiert werden soll. Je straffer die Brust, desto wichtiger die mechanische Dehnung der Brust vor dem Eingriff. Diese Vorbehandlung macht die Brust weicher, sodass anschließend eine größere Fettmenge injiziert werden kann. Alternativ können bei straffen Brüsten mehrere Lipofillings mit einer kleineren Menge Fett vorgenommen werden.

Ihr DDr. Heinrich

Was ist der Unterschied zwischen Brustvergrößerung mit Eigenfett und mit Stammzellen?

Bei jeder Brustvergrößerung mit Eigenfett werden auch Stammzellen in die Brust eingespritzt, weil Fettgewebe das Körpergewebe mit dem höchsten Anteil an mesenchymalen Stammzellen ist.

Von Brustvergrößerung mit Stammzellen spricht man, wenn der Stammzellgehalt des Eigenfetts erhöht wurde. Der korrekte Begriff lautet „Brustvergrößerung mit stammzellangereichertem Eigenfett“. Die größere Zahl an Stammzellen beim stammzellunterstützten Fetttransfer verbessert normalerweise die Haltbarkeit des Ergebnisses gegenüber dem herkömmlichen Eigenfetttransfer.

Ihr DDr. Heinrich

BHRT bei Adrenal Fatigue Syndrome (Teil 1)?

Gerade eben schickte mir eine Patientin mit Adrenal Fatigue Syndrome (AFS), einer chronischen Nebennierenschwäche, folgendes E-Mail:

Ich nehme zurzeit Progesteron und DHEA transdermal in niedriger Dosis. Soweit ich weiß, schwächt das die Nebennieren nicht?

Meine Antwort war, dass die Therapie mit niedrig dosiertem Progesteron und DHEA bei gesunden Frauen zwischen 30 und 35, deren Nebennieren noch stark sind, sinnvoll ist. Bei schwachen Nebennieren hingegen ist Bioidentical Hormone Replacement Therapy (BHRT) weniger geeignet und bei Frauen über 40 sind darüber hinausgehende Behandlungen empfehlenswert. Ist die BHRT nicht optimal an die individuellen Bedürfnisse angepasst, kann sie sogar die Nebennieren noch weiter schwächen.

Die Patientin wird außerdem weitere Hormone und Substanzen benötigen, um AFS gezielt zu behandeln und ihren Zustand zu verbessern. Nähere Informationen finden Sie auf unserer Seite zur Hormonal Regeneration® mit biodentischen Hormonen. Mein Team und ich stehen Ihnen gerne für eine umfassende individuelle Beratung zur Verfügung.

Ihr DDr. Heinrich

Sexualität – ein Produkt der Hormone?

Männer und Frauen unterscheiden sich beachtlich, wenn es um Sex geht. Das ist mittlerweile auch wissenschaftlich belegt. Sexuelle Reize lösen im männlichen Gehirn im Bereich der Amygdala, die für Motivation und Handlung zuständig ist, wesentlich stärkere Gehirnströme – und somit auch Aktivität – aus, als es beim weiblichen Geschlecht der Fall ist.

Ob das wohl daran liegen mag, dass Mann und Frau unterschiedliche Geschlechtschromosomen tragen? Forscher sagen nein.

In einer Studie untersuchte man nicht nur männliche und weibliche Personen, sondern auch solche, die an der seltenen „Kompletten Androgenresistenz“ (CAIS) leiden. Es handelt sich dabei um Menschen, die neben einem X-Chromosom zwar auch ein Y-Chromosom haben, trotzdem aber – zumindest äußerlich – weibliche Geschlechtsorgane ausprägen. Schuld daran sind defekte Testosteron-Rezeptoren, die verhindern, dass Testosteron seine vorgesehene Wirkung entfalten kann.

Ein Unterschied der Gehirnaktivität von „normalen“ Frauen zu den CAIS-Frauen konnte in der bereits erwähnten Studie nicht festgestellt werden – daraus resultiert: Es sind die Hormone, die unsere Sexualität steuern, nicht die Chromosomen an sich!

Hormone sind Botenstoffe, die eine äußerst wichtige steuernde Rolle in unserem Körper spielen. Sie werden von den unterschiedlichen Organsystemen produziert und können innerhalb kürzester Zeit Informationen übermitteln, die wesentlich dafür sind, jegliche Körperfunktionen aufrechtzuerhalten.

Natürlich gehört Regulation der Sexualität zu einem essentiellen Aufgabenbereich der Hormone. Sowohl Östrogene, als auch Testosteron – die zwei wichtigsten Vertreter der Sexualhormone – regeln unser Sexualverhalten. Was in jungen Jahren noch gut funktionierte, kann im Alter zum Problem werden. Grund ist meist ein Hormonmangel, der unter anderem auch für den zunehmenden Verlust von Libido und Potenz verantwortlich ist. Und hier die gute Nachricht: Es handelt sich dabei um ein Problem, das gelöst werden kann.

Hormonal Regeneration® by DDr. Heinrich trägt dazu bei, die hormonelle Balance wiederherzustellen und Schwung ins Liebesleben zu bringen. Die Einnahme bioidentischer Hormone im Rahmen der Bioidentical Hormone Replacement Therapy (BHRT) entfaltet innerhalb von kurzer Zeit die gewünschten Wirkungen. Da die verwendeten Hormone in ihrer chemischen Struktur der der körpereigenen gleichen, können die oft unangenehmen Nebenwirkungen künstlicher Hormon-Medikamente bei richtiger Dosierung weitgehend ausgeschlossen werden.

Der ausgeglichene Hormonhaushalt bildet die Basis für ein neues Lebensgefühl. Weiterer Vorteil: Die Hormontherapie tut nicht nur Ihrer Seele gut, sondern kann auch äußerlich positive Effekte bewirken Mein Team und ich stehen Ihnen gerne für eine umfassende individuelle Beratung zur Verfügung.

Ihr DDr. Heinrich

Methoden der Verjüngung: Ein Ausblick in die Zukunft: Gentherapie (Teil 6)

Die Lebensfähigkeit der Zellen/Organismen wird letztlich durch deren Erbmaterial festgelegt. Daher ist klar, dass man in dieses eingreifen müsste, um das Problem des Alterns an der Wurzel zu packen. Theoretisch wäre es möglich, die Erbsubstanz durch gezieltes Austauschen nach Wunsch zu verbessern.

Praktisch scheitert dieses Vorhaben daran, dass die Erbsubstanz etwa durch Viren eingebracht werden müsste, was mit einer Reihe von Problemen einhergeht: Abstoßung der Viren durch das Immunsystem oder Erkrankung an Leukämien oder ähnlichen Krankheiten. Derzeit ist keine praktische Anwendung der Gentherapie zur Lebensverlängerung in Sicht. Wir halten Sie aber über neue Erkenntnisse auf dem Laufenden.

Ihr DDr. Heinrich

Lesen Sie über weitere Methoden der Verjüngung

Falten bei einer Dreißigjährigen mit Eigenfett behandeln?

Gerade fragt eine Interessentin an, wieso ich bei einer Anfang Dreißigjährigen keine Fettinjektionen zur Behandlung kleiner Fältchen empfehle.

Meine Antwort: Weil eine Fettinjektion zur Auffüllung von Volumsdefekten dient und nicht zur Behandlung von kleinen Fältchen. Fettinjektion würde ihr Gesicht fülliger und dicker machen. Wenn es nur um die Fältchen geht, empfehlen wir eine Behandlung mit Stammzellsuspension ohne Injektion von Eigenfett (Lipofilling).

Da die Interessentin noch jung ist, wäre es ausreichend, wenn sie regelmäßig Perfect Skin by DDr. Heinrich® Beauty Drink oder Pulver (mit Kollagen und Hyaluronsäure) nehmen würde. Kollagen und Hyaluronsäure stärken die Haut von innen und glätten kleine Fältchen schnell, ganz ohne Eingriff.

Ihr DDr. Heinrich

Ist Bruce Jenner der neue Michael Jackson?

Einst holte er Gold für Amerika bei den Olympischen Spielen in Montreal. Heute verbringt er seine Zeit offensichtlich lieber beim Schönheitschirurgen, als auf dem Sportplatz. Wem Bruce Jenner aus der Zeit seiner Zehnkampfkarriere ein Begriff ist, wird ihn in seinen Auftritten in der Reality-Show Keeping Up with the Kardashians kaum erkennen. Hier dreht sich alles ums pompöse Leben der Kim, ihrer Geschwister und Mutter, die übrigens allesamt ebenfalls Stammkunden der plastischen Chirurgie sind. Bruce macht offenbar nach, was ihm seine Familie vorzeigte – nur noch exzessiver!

Seit der Trennung von Ehefrau Kris Jenner veränderte sich nicht nur Bruces Gestalt maßgeblich, sondern sein gesamtes Leben. Zunächst zog er alleine in ein riesiges Strandhaus in Malibu, ließ sich die Haare wachsen, legte sich eine Harley-Davidson zu und entschied sich seitdem für eine Schönheitsoperation nach der anderen. Diagnose: Midlife-Crisis. Die Trennung von seiner Ehefrau, mit der er 22 Jahre lang durch Hochs und Tiefs ging, scheint wohl auch optisch nicht spurlos an ihm vorübergegangen zu sein.

Nach einer Nasen-OP, einer Hals- und einer Gesichtsstraffung folgte zuletzt auch noch eine Glättung des Adamsapfels, mit dem Bruce Insidern zufolge immer schon unzufrieden gewesen sei. Vor allem die letztgenannte Operation ließ die Medien – wohl berechtigt – heftig über eine mögliche Geschlechtsumwandlung des Reality-Stars spekulieren. Seine Familie dementiert diese Gerüchte zwar vehement, doch wirft man nur einen kurzen Blick auf sein Äußeres, fällt einem sofort auf, das Gesamtbild des Ex-Olympiasiegers wird immer weiblicher – vom gestandenen Mann ist wenig über.

Obwohl Medien den 64-Jährigen aufgrund seines Hangs zur plastischen Chirurgie schon als den neuen Michael Jackson bezeichnen, ist Unterstützung von Seiten der Familie gesichert, berichtet TMZ. Die Identitätsänderung sei eben seine Art, mit der Trennung umzugehen. Wichtig sei es, dass er glücklich ist! Na, wenn das so ist!

Äußerliche Veränderung und sein neuer Lebensstil lassen uns zumindest vermuten, dass der Ex-Sportler sich nach Leistungsfähigkeit und Sexappeal seiner Jugendtage zurücksehnt und diese kraftvolle Zeit nochmals durchlaufen möchte. Um dieses Ziel zu erreichen, ist es mit unzähligen Operationen jedoch nicht getan, denn gerade im Körperinneren altern Strukturen. Hormondrüsen verlieren mit steigendem Alter an Leistungsfähigkeit, was durch einen verminderten Hormonspiegel erkennbar ist. Bemerkbar macht sich dieser sowohl in der Psyche, als auch optisch.

Falls Bruce auf seiner Harley-Davidson nicht für einen Altrocker gehalten werden will, der seine besten Jahre lange hinter sich hat, könnte er eine Hormonal Regeneration® mit bioidentischen Hormonen (Bioidentical Hormone Repacement Therapy, BHRT) in Betracht ziehen. Dadurch wird der Körper von innen heraus gestärkt, Libido und sexuelle Leistungsfähigkeit gesteigert und auch das Hautbild wesentlich verbessert. Möglicherweise ein realistischerer Weg, erneut jugendliche Kraft und Ausdauer zu versprühen, und auf Frauen inklusive seiner Ex Kris wieder anziehend zu wirken. Der Ablauf ist ganz einfach:

Am Beginn jeder Hormonal Regeneration® steht eine umfassende Analyse des hormonellen „Ist-Zustands“. Anschließend wird ein maßgeschneiderter Therapieplan erstellt, wobei die persönlichen Ziele des Patienten/der Patientin berücksichtigt werden. Im Rahmen der Therapie werden die fehlenden Hormone wie DHEA, Wachstumshormon, Testosteron, Thyroxin und Pregnenolon in bioidentischer Form dem Körper zugeführt. Therapien mit bioidentischen Hormonen dauern wahlweise 3 oder 6 Zyklen (1 Zyklus = 28 Tage) und können auf Wunsch wiederholt werden. Die regenerative Wirkung setzt bereits kurz nach Beginn der Therapie ein.

Eine schwierige Lebensphase, wie die, in der sich Bruce Jenner gerade befindet, ist jedenfalls ein denkbar ungünstiger Zeitpunkt für möglicherweise unüberlegte operative körperliche Veränderungen. Stattdessen könnte ihm jetzt eine individuell angepasste Therapie mit bioidentischen Hormonen helfen, neue Kraft zu tanken. Und wer weiß, wenn Bruce erst einmal voll Esprit mit seiner Harley-Davidson quer durch Kalifornien düst, vielleicht verfliegt dann auch sein Wunsch nach weiteren körperlichen Veränderungen mit dem Skalpell wie von selbst, meint

Ihr DDr. Heinrich

Die Ballsaison ist eröffnet: Alles für ein frisches Aussehen

Glanz und Glamour stehen in der Ballsaison im Vordergrund.

Klar, dass Frau da nicht nur ihre schönsten Kleider aus dem Schrank holt, sondern zusätzlich auch sichtbare Körperpartien wie Gesicht und Dekolletee perfekt in Szene setzen möchte.

In unserer Ordination DDr. Heinrich bieten wir ambulante Behandlungen an, die Ihnen auch in letzter Minute den gewünschten Look verschaffen können:

„Vampirlift“: Hautverjüngung mit PRP

Blutplättchenreiches Plasma (Platelet-Rich Plasma, PRP) wird aus einer kleinen Menge Eigenblut gewonnen und anschließend schonend in die Haut injiziert. Es eignet sich wegen seiner biowirksamen Inhaltsstoffe besonders zur lokalen Hautverjüngung und erfrischt Sie nicht nur für den Zeitraum der Ballnacht, sondern hinterlässt einen für einige Monate anhaltenden Effekt.

Behandlungsdauer: 30 Minuten bis 1 Stunde

Hautverjüngung mit Wachstumsfaktoren oder Stammzellen

Bei der Mesotherapie mit Wachstumsfaktoren werden mittels Micro-Needle-Mesotherapie kleinste Mengen spezieller Wachstumsfaktoren von Hautzellen (Epidermal Growth Factors) in die Haut injiziert, wo sie ihre straffende und verjüngende Wirkung entfalten.

Behandlungen mit Stammzellen aus Körperfett ermöglichen eine darüber hinausgehende Regeneration und Verjüngung der Haut.

Behandlungsdauer:
Wachstumsfaktoren: 30 Minuten bis 1 Stunde
Stammzellen: 30 Minuten bis 3 Stunden

Power-Infusion: Stärkung von innen

Der sogenannte Myers’ Cocktail – eine spezielle Mischung, die Magnesium, Calcium, Vitamin B, Vitamin C etc. enthält – kräftigt Ihren Körper per Infusion und versorgt ihn mit essentiellen Stoffen, die Sie wieder fitter durch Tag und Nacht starten lassen.

Behandlungsdauer: 5 Termine zu je 1 Stunde

Regenerations-Infusion als Detox-Behandlung

Zuckerablagerungen als Folge von Diabetes oder andere nahrungsbedingte Giftstoffe können mit Hilfe einer Alpha-Liponsäure-Infusionstherapie abtransportiert werden und zu einem vitaleren Körper und somit auch zu mehr Lebenskraft führen.

Behandlungsdauer: 5 Termine zu je 1 Stunde

Fettwegspritze (Injektionslipolyse) und Fettabsaugung mit Mikrokanülen

Kleinere Fettpölsterchen im Gesicht, z.B. Doppelkinn oder Tränensäcke, können durch Injektion einer natürlich fettauflösenden Substanz zur Rückbildung gebracht werden. Um das gewünschte Ergebnis zu erreichen, sind meistens zwei Behandlungen erforderlich.

Bei größeren Fettpolstern empfehlen wir eine Fettabsaugung mittels Mikrokanülen, die händisch durchgeführt wird und so besonders schonend ist.

Behandlungsdauer:
Fettwegspritze: 30 bis 90 Minuten
Fettabsaugung: 30 Minuten bis 3 Stunden

Gerne stehen wir Ihnen für nähere Informationen und zur Terminvereinbarung per E-Mail oder telefonisch unter +43 1 532 18 01 zur Verfügung.

Wir wünschen Ihnen eine rauschende Ballsaison!

Ihr Team Ordination DDr. Heinrich

Cameron Diaz: Genug von Botox?

Als Tochter eines Cubaners und einer Amerikanerin nutzte Cameron Diaz ihr Aussehen schon in ihrer Jugend für ihre Modelkarriere, bevor sie Jahre später nach Hollywood wechselte. Ihre erste Rolle ergatterte die Blondine im Kinofilm Die Maske (1994, Originaltitel The Mask), nachdem sie die Produzenten – obwohl ihr Schauspielerfahrung fehlte – mit ihrem Elan in den Bann gezogen hatte.

Mit ihrem Lächeln begeisterte sie in Verrückt nach Mary, der Liebeskomödie aus dem Jahr 1998, ein breites Publikum und gelangte mit dieser Rolle zum Durchbruch. Ein Film folgte auf den anderen und bald gehörte Cameron Diaz zu den bestbezahlten Schauspielerinnen Hollywoods. Bei so einer Traumkarriere ist es kaum überraschend, dass Cameron dauernd ein Lächeln im Gesicht steht.

Doch in den letzten Monaten konnte man beobachten, dass Camerons Lächeln zunehmend eingefrorener erschien. Wie Medien berichteten, war bei ihrem Auftritt bei der Met Gala im vergangen Frühjahr von ihrem einst so sympathischen Lächeln nicht mehr viel zu sehen. Die Gesichtskonturen der Hollywood-Schönheit waren steif und ihre Mimik wirkte teilnahmslos. Seit diesem Auftritt wurde gemunkelt, dass Cameron sich deutlich zu viel Botulinumtoxin, besser bekannt als Botox, spritzen hat lassen.

Anfang 2014 gestand die 41-Jährige dieses offene Geheimnis Botox-Behandlung in einem Interview bei Entertainment Tonight. Und sie ist alles andere als zufrieden mit dem Ergebnis: „Es hat mein Gesicht auf eine derart komische Art verändert, dass ich beschlossen habe, so nicht aussehen zu wollen. Ich sehe mein Gesicht lieber altern, als eines zu sehen, dass nicht mir gehört. Ich mag meine Falten. Sie bedeuten, dass ich mein ganzes Leben lang gelacht habe.“

Als Leserin meines Blogs wissen Sie, dass Faltenfreiheit per Botox durch ein maskenhaftes Äußeres und eine puppenhafte Mimik erkauft wird. Außerdem bewirkt Botox die Rückbildung der Hautdrüsen, wodurch die Haut trockener und dünner wird.

Wenig überraschend, dass Cameron nicht die einzige zu sein scheint, die Botox im Nachhinein als Fehler betrachtet: Im vergangen Jahr haben sowohl Gywneth Paltrow (42), als auch die ewig faltenfreie Nicole Kidman (46) zugegeben, unglücklich mit dem Botox-Ergebnis zu sein. Doch sind Falten tatsächlich unumgänglich, wenn der Wunsch nach Natürlichkeit an erster Stelle stehen soll?

Bei jedem Menschen werden die Hormondrüsen im Laufe der Jahre schwächer und der Körper produziert in Folge nicht mehr genug Hormone. Dies kann sich äußerlich durch Falten, eingefallene Wangen und fahle, trockene Haut bemerkbar machen. Welche Möglichkeiten gibt es nun, um ein junges Äußeres zu bewahren und trotzdem natürlich auszusehen?

Statt Botox mit all seinen Nebenwirkungen in Kauf zu nehmen könnten sich die Hollywood-Schönheiten für eine Hormonal Regeneration® (Bioidentical Hormone Replacement Therapy, BHRT) mit bioidentischen Hormonen, die den menschlichen Hormonen im Aufbau gleichen, entscheiden. Bei der Hormonal Regeneration® werden die fehlenden Hormone dem Körper in bioidentischer Form zugeführt. Dadurch kann die Haut auf natürliche Weise von innen heraus gestärkt werden. Dies lässt vor allem feine Fältchen verstreichen, ohne dass etwas eingespritzt werden müsste.

Weiters fördern Behandlungen mit Stammzellen aus Eigenfett die Hautverjüngung, regenerieren das Gewebe und geben dem Gesicht verlorenes Volumen zurück. Auch Therapien mit Wachstumsfaktoren von Hautzellen sowie Platelet-Rich Plasma (PRP) aus körpereigenem Blut eignen sich zur gezielten Verjüngung bestimmter Hautregionen. Cameron und ihre Kolleginnen könnten also durchaus auf Botox verzichten und zunehmend mehr Hollywood Stars tun dies auch!

Mitte Juli feierte Camerons neue Hollywood-Komödie Sex Tape ihre Premiere und wird in den nächsten Monaten auch in europäischen Kinos zu sehen sein. Schon der Titel wird ein zusätzlicher Anreiz für unzählige Cameron-Fans sein, sich den Film anzusehen. Sie werden sich dann ein Bild davon machen können, ob Cameron wirklich die Finger von Botox lässt, wie sie es angekündigt hat, oder ob dies nur wieder einer jener vielen guten Vorsätze war, an die wir uns nicht halten, meint

Ihr DDr. Heinrich

Brustvergrößerung für Transgender-Personen à la Conchita Wurst

Spätestens seit dem 10. Mai 2014 kennt „sie“ jeder: Conchita Wurst sang sich beim 59. Eurovision Song Contest in Kopenhagen mit der Ballade Rise like a Phoenix in die Herzen der Zuschauer. Eine ehrenwerte Leistung – denn bisher gelang es nur dem weltweit berühmten Udo Jürgens, den begehrten Titel mit Merci Cherie in den 60er-Jahren nach Österreich zu holen.

So konnte unser Binnenstaat bereits einmal von einem Mann, einmal von einer Frau erfolgreich repräsentiert werden… oder eigentlich von einem Androgyn, einer Transgender-Person, wie man heute sagt.

Geboren wurde Conchita bekanntlich als Thomas Neuwirth. Um ein Zeichen gegen Diskriminierung von Homosexuellen zu setzen, verwandelte sich Tom in die Kunstfigur Conchita Wurst. Die selbsternannte Drag-Queen machte dafür natürlich einige Veränderungen durch – der Bart musste allerdings als besonderes Erkennungszeichen der Marke „Conchita Wurst“ stehen bleiben! Es sei erwähnt, dass „Conchita“ (Muschelchen) im spanischen Umgangssprachgebrauch „Vagina“ bedeutet.

Unmengen an Schminke, Extensions und glitzernde Roben alleine machen aber eine Transgender-Person nicht aus. Je nachdem, wie weit man gehen will, können verschiedene weitere Eingriffe notwendig sein. Zu Beginn der Metamorphose eines androgynen „Phönix“ steht häufig eine Hormonumstellung. Hormone sind Botenstoffe, die innerhalb eines komplexen Regelkreises wirken und sowohl im männlichen, als auch im weiblichen Körper eine Vielzahl an Aufgaben übernehmen. Abhängig vom Geschlecht werden unterschiedliche Hormone in variierenden Mengen ausgeschüttet und können im Körper ihre Wirkung entfalten.

Östrogene werden als Sexualhormon vermehrt vom weiblichen Körper freigesetzt und sorgen bei Frauen unter anderem für das Brustwachstum. Genau diese und andere Östrogenwirkungen nutzen Transgender-Personen, um ihren Körper weiblicher zu machen. Nachdem der Hormonstatus erhoben wurde, kann zunächst eine auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmte Hormontherapie beginnen. Aus unserer Sicht am besten bewährt sich die Variante, bei der bioidentische Hormone verabreicht werden, da diese den Hormonen des menschlichen Körpers in ihrer chemischen Struktur gleichen und somit – anders als künstliche Hormon-Medikamente – bei richtiger Dosierung kaum Nebenwirkungen verursachen.

Ein Resultat ist bereits nach wenigen Wochen zu sehen. Durch Fetteinlagerungen und Drüsenvergrößerung erkennt man eine deutlich weiblichere Brust und auch die Körperzusammensetzung verändert sich: Der Körperfettanteil steigt und die Muskelmasse sinkt. Zeichen dafür, dass sich der Körper immer mehr auf weibliche Verhältnisse einstellt.

Da die Brust, die durch die Hormoneinnahme wächst, jedoch eher einer Mädchenbrust gleicht, als einer Frauenbrust, äußern Transgender-Personen häufig den Wunsch nach weiteren Maßnahmen zur Brustvergrößerung. Silikonimplantate sind in diesen Fällen meist unerwünscht, weil sie alles andere als natürlich wirken.

Eine Alternative zum Fremdkörper Silikon stellt die Brustvergrößerung mit Eigenfett oder Stammzellen dar. Aber auch diese erfordert bei Transgender-Personen Vorbereitung. Nachdem geklärt wurde, ob genügend Eigenfett zur Behandlung vorhanden ist, hat eine Vordehnung der flachen Brüste mittels eines Saug-BHs oder durch regelmäßige Injektionen von Kochsalzlösung zu erfolgen. Letzteres kennen Sie vielleicht schon aus meinem Blog zu den Brustvergrößerungen für eine Nacht.

Kontinuierliche Zufuhr von weiblichen Hormonen vorausgesetzt, ist es meist möglich, die erforderliche Menge an Fett auch bei Transgender-Personen zu gewinnen. Die Brustvergrößerung mit Eigenfett (Lipofilling) oder Stammzellen (stammzellunterstützter Fetttransfer) ist für Transgender-Personen also eine Alternative zu Silikon, um natürliche, weibliche Brüste zu bekommen.

Was ist nun das Resümee? Transgender-Personen, die sich deutlich weiblicher akzentuieren wollen, müssen ihren Körper zunächst mit Hilfe von Hormonen fraulicher machen. Natürlich ist solch ein drastischer Eingriff in den Hormonhaushalt und den Körper gut zu überlegen und rechtlich auch nicht so ohne weiteres möglich. Wenn die Entscheidung definitiv gefallen ist, können die typisch weiblichen Körperformen durch ästhetische Eingriffe, etwa mit Eigenfett und Stammzellen, verstärkt und betont werden.

Wir dürfen gespannt sein, ob unsere nationale Drag-Queen Conchita uns in absehbarer Zeit auf Partys und „on Stage“ mit weiblichem Dekolletee entgegen schweben wird. Allerdings vertragen sich Östrogene nicht gar so gut mit Bartwuchs, weswegen sich Conchita entweder für einen weiblicheren Körper oder für ihr Markenzeichen entscheiden wird müssen, meint

Ihr DDr. Heinrich