Schützen kosmetische „Filler“ vor Krebs?

Das hat kürzlich weltweit für Verwunderung gesorgt: Ein seltsames, nacktes Nagetier, das in selbstgegrabenen Gängen in Ostafrika lebt und dabei ähnlich wie Bienen und Termiten Völker bildet, scheint immun gegen Krebserkrankungen zu sein.

Diese „Nacktmulle“ sind auch deshalb sonderbar, weil sie ein ungewöhnlich hohes Alter erreichen: 30 Jahre. Ihre nahen Verwandten, Mäuse und Ratten, werden dagegen maximal 3 Jahre alt. Der Grund? Die Zellen der Nacktmulle produzieren offenbar sehr viel Hyaluronsäure, sehr ähnlich der, die in kosmetischen Füllstoffen („Fillern“) zur Faltenunterspritzung und Lippenvergrößerung bei danach verlangenden Damen eingespritzt wird. Und diese spezielle Hyaluronsäure (HMW-HA) scheint vor Krebs zu schützen. Das weiß man, weil Zellen von Nacktmullen, die immun gegen Krebs sind, Tumore bilden können, wenn man experimentell die Hyaluronsäure rund um sie entfernt hat.

Filler als Krebsschutz? Dann gäbe es ja einen sinnvollen Grund, sie einzusetzen. Wie Sie wissen, bin ich ein entschiedener Gegner des Injizierens von Fillern, seien sie aus Hyaluronsäure oder anderen Stoffen. Ich finde nämlich, dass sie zur Faltentherapie ungeeignet sind und stets ein unnatürliches Aussehen bewirken. Und dies, seit man sie vor 3.000 Jahren erstmals in der Zeit des Neuen Reiches in Ägypten bei Mumien eingesetzt hat, um deren Wangen schön rund erscheinen zu lassen.

Um Falten oder eingefallene Wangen an Lebenden zu glätten, die nachher möglichst nicht wie Mumien aussehen sollen, ist es ratsam, anders vorzugehen: Bioidentische Hormone (Hormonal Regeneration®) und körpereigene Stammzellen packen den Hautalterungsprozess und die Gewebserschlaffung an der Wurzel. Auch aus dem Blut der Patientin gewonnenes Platelet-Rich Plasma (PRP) und Wachstumsfaktoren von Hautzellen (Skin Growth Factors) helfen, wenn sie schonend mit Mikronadeln in die Haut eingebracht werden. Symptomatische Einspritzungen von Fremdsubstanzen sind hingegen verzichtbar.

Wofür ist Hyaluronsäure in der ästhetischen Medizin zu gebrauchen?

Hyaluronsäure ist als Mittel der Hautdurchfeuchtung gut geeignet zur regelmäßigen Einnahme sowie zur Anwendung auf der Haut. Da wirkt sie – von innen und von außen – besser als die meisten teuren Cremes, weil sie Flüssigkeit bindet und die Haut vor Austrocknung und Faltenbildung schützt.

Und wie sieht es nun mit der Schutzwirkung vor Krebs aus?

Offenbar ist die Sorte Hyaluronsäure, die vor Krebs schützt (HMW-HA), etwas anders aufgebaut, als die normale, die wir verwenden. Sie hat größere Moleküle. Es wird gerade daran geforscht, wie verträglich und wirksam sie an Mäusen ist. Danach kommen wir Menschen dran. Bis Ärzte weltweit damit ausreichend therapeutische Erfahrung gemacht haben, wird vielleicht noch einige Zeit vergehen.

Jedenfalls halte ich Sie auf dem Laufenden. Bis dahin pflegt auch die normale Hyaluronsäure die Haut, schützt vor freien Radikalen und den schädlichen Auswirkungen des Sonnenlichts. Grund genug, sie regelmäßig einzunehmen und aufzutragen. Sie in Falten einzuspritzen ist allerdings unnötig, meint

Ihr DDr. Heinrich

Schilddrüsenunterfunktion: Mangelndes Wohlbefinden trotz Substitution?

In meiner Praxis mehren sich Anfragen durch Patientinnen und Patienten mit Schilddrüsenproblemen. Die Schilddrüse ist eine der wichtigsten Hormondrüsen unseres Körpers. Sie produziert die Schilddrüsenhormone T3 (Triiodthyronin) und T4 (Thyroxin), die den Energiestoffwechsel steuern und für das Wachstum lebenswichtiger Zellen essentiell sind.

Im Durchschnitt konsultieren mich pro Woche ein bis zwei Personen, die in der Anamnese angeben, bereits medikamentös wegen Schilddrüsenunterfunktion behandelt zu werden.

Die bisherige medikamentöse Behandlung dieser Patienten erfolgt fast immer mit einem T4-Präparat, üblicherweise einer Tablette, die morgens vor dem Frühstück eingenommen wird. Gemeinsam haben die Patienten auch, dass sie alle laut Labortests und Auskunft der behandelnden Ärzte „gut eingestellt“ sind und ihre Blutwerte im „Normbereich“ liegen.

Trotzdem klagen die Betroffenen über Müdigkeit, diätresistentes Übergewicht, Antriebsschwäche, Verminderung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit, Konzentrations- und Gedächtnisprobleme, Gefühl des Aufgeschwemmtseins, Verstopfung aufgrund herabgesetzter Darmtätigkeit und über andere Symptome, die typischerweise mit einer unbehandelten bzw. unzureichend behandelten Schilddrüsenunterfunktion einhergehen.

Wie ist es möglich, dass trotz „normaler“ Laborblutwerte Unterfunktionssymptome vorliegen?

Offenbar reicht es nicht immer aus, sich bei der Substitutionsbehandlung an den Laborwerten zu orientieren. Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion können auch auftreten, wenn der nach Behandlung ermittelte Blutwert noch im Referenzwertbereich des Labors liegt.

Die von Labors verwendeten Referenzwertbereiche werden auf Grundlage statistischer Erhebungen berechnet. Der individuelle Bedarf an Schilddrüsenhormonen hängt jedoch von vielen persönlichen Faktoren ab und kann deshalb von diesen statistischen Werten abweichen.

Bei der Dosierung der Schilddrüsensubstitutionsmedikation sollten daher das Wohlbefinden und die Symptomatik des jeweiligen Patienten im Vordergrund stehen. Die Erhebung von Laborwerten allein ist zu wenig. Der Patient ist erst dann mit Schilddrüsenhormonpräparaten richtig eingestellt, wenn er bezüglich Unterfunktion symptomfrei ist.

Am Beginn jeder Hormonal Regeneration® (Bioidentical Hormone Replacement Threapy, BHRT) steht eine umfassende Analyse Ihres Ist-Zustandes. Anschließend werden hormonelle Defizite und Imbalancen mit bioidentischen Hormonen ausgeglichen. Regelmäßige Kontrollen ermöglichen eine laufende Anpassung der Therapie an Ihre individuellen Bedürfnisse.

Ihr DDr. Heinrich

Gewichtsabnahme: Mit bioidentischen Hormonen zum Wunschgewicht

Übergewicht ist wohl eines der großen Gesundheitsprobleme unserer westlichen Welt. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Gelenksabnutzung und andere verbreitete Zivilisationserkrankungen sind darauf zurückzuführen.

Bei vielen Patienten, die unter Übergewicht leiden, konnten wir ein hormonelles Ungleichgewicht diagnostizieren.

Die Leistungsfähigkeit der Schilddrüse ist dabei von besonderer Bedeutung. Funktionsbeeinträchtigungen der Schilddrüse, z.B. als Folge von Schilddrüsenentzündungen, sind ein sehr häufiger Grund für hartnäckiges Übergewicht. Häufig wirkt der ganze Körper aufgequollen, was auf Schilddrüsenproblem hinweist. Die jahrelange Unterversorgung mit Schilddrüsenhormonen (T3, T4) kann langfristig auch andere Hormondrüsen auslaugen und zu einem umfassenderen gesundheitlichen Problem werden.

Ungesunde Ernährung, Bewegungsmangel und sonstige nachteilige Lebensgewohnheiten kommen ebenfalls als (Mit-)Ursache für Übergewicht in Betracht.

Nach Wiederherstellung der hormonellen Balance durch eine Hormonal Regeneration® mit bioidentischen Hormonen zeigen sich meist in Kombination mit einer durchdachten Ernährungsumstellung und regelmäßigem körperlichen Training rasch Erfolge. Das Wunschgewicht kann so nicht nur erreicht, sondern oft auch langfristig gehalten werden.

Vor der Gewichtsabnahme kann eine schonende Fettabsaugung an störenden lokalen Problemzonen sinnvoll sein. Eine Rolle spielt dabei die Reduktion von östrogenproduzierenden Fettpolstern an Bauch und Hüften, die die Fettansammlung begünstigen und so einen Teufelskreis der Gewichtszunahme auslösen können.

Wenn eine Fettabsaugung geplant ist, sollte diese vor, nicht nach der Gewichtsabnahme durchgeführt werden.

Typischerweise dauert ein Programm der ärztlich unterstützten Gewichtsabnahme mehrere Monate. Während der Therapie führen Sie ein Ernährungstagbuch und sind laufend mit uns in Kontakt. Ihr Behandlungserfolg wird regelmäßig kontrolliert und Ihre Therapie an Ihre Bedürfnisse im Behandlungsverlauf angepasst.

John Malkovich – Dr. Jekyll oder Mr. Hyde?

Vor wenigen Tagen lief mir der bekannte US-Schauspieler John Malkovich auf den Tuchlauben über den Weg. Er war gerade in Wien zu Besuch, unter anderem, um die Wiener Sängerknaben zu sehen.

Malkovich ist uns allen nicht nur als Vicomte de Valmont bekannt, der im Film Gefährliche Liebschaften an der Seite von Glenn Close Intrigen spinnt und Frauen wie Madame Tourvel (Michelle Pfeiffer) und Mademoiselle Volange (die damals noch recht junge Uma Thurman) verführt, um letztlich im Duell von Keenu Reevse getötet zu werden.

Er spielte auch 1996 an der Seite von Julia Roberts im Film Mary Reilly den Dr. Jekyll, einen alternden, zurückgezogenen und sittsamen Arzt und Wissenschaftler, der ein Wunderserum entwickelt, womit er sich für eine gewisse Zeit zum jungen, vitalen, aber sitten- und skrupellosen Mr. Hyde verwandelt.

Julia Roberts, die junge Haushälterin Mary Reilly, die Dr. Jekyll liebt, ohne dass die beiden sich irgendwie näherkommen würden, verfällt natürlich völlig seinem Alter Ego Mr. Hyde und wird, genau wie zahllose andere Frauen, ein Opfer seiner Vitalität und seiner Perversionen.

In diesem Film war bemerkenswert, wie genial Malkovich sowohl einen alten, resignierten Greis, als auch einen jungen, vitalen Bösewicht spielen konnte. Detto waren die Leistungen des Maskenbildners genial, der den damals im mittleren Alter stehenden Schauspieler einerseits um 20 Jahren altern und sich andererseits um 20 Jahre verjüngen ließ.

Bei unserer Begegnung auf den Tuchlauben sah Malkovich wie immer blendend aus, aufgrund seines Alters ähnelt er mittlerweile aber mehr Dr. Jekyll als Mr. Hyde. Immerhin ist der Film fast 20 Jahre her.

Nun sind ältere Männer vom Schlage eines John Malkovich durchaus attraktiv und es besteht keine Notwendigkeit, an ihnen irgendetwas zu verändern, oder sie gar mit Botox, Fillern oder Facelift zu puppenähnlichen, faltenfreien Zombies zu mutieren.

Angenommen, John wollte aber auf „natürliche Weise“ jünger und vitaler aussehen, welche Möglichkeiten würden sich ihm (abgesehen von der Inanspruchnahme des Maskenbildners) eröffnen?

Wenn im Laufe des Lebens die Hormondrüsen schwächer werden, verringert sich zuerst die körperliche Leistungsfähigkeit, später erschlaffen Haut und Bindegewebe. Dem kann mithilfe der Hormonal Regeneration® (Bioidentical Hormone Replacement Therapy, BHRT) entgegengewirkt werden. Dabei werden dem Körper die fehlenden Hormone (DHEA, Wachstumshormon, Testosteron, Thyroxin, Pregnenolon etc.) in bioidentischer Form zugeführt.

Die Hormonal Regeneration® kann mit Perfect Skin, einer optimierten Mischung aus Aminosäuren, Peptiden und Eiweißbausteinen, unterstützt werden. Bereits nach einigen Wochen regeneriert und festigt sich von innen heraus das Unterhautgewebe, Fältchen glätten sich und das Gesicht gewinnt neue Frische. Auch Nägel und Haare werden stärker.

Behandlungen mit Stammzellen aus Eigenfett fördern auf Zellebene die Hautverjüngung, regenerieren das Gewebe und geben dem Gesicht verlorenes Volumen zurück. Der verjüngende Effekt einer Stammzellbehandlung kann durch eine Therapie mit Wachstumsfaktoren von Hautzellen (Epidermal Growth Factors) bis zu einem gewissen Grad nachgeahmt werden.

Die Neue Ästhetische Chirurgie bietet also vielfältige Möglichkeiten, um John Malkovich schonend zu einem jüngeren und vitalen Aussehen zu verhelfen.

Letztlich ist es aber ganz gut, wenn ein Schauspieler in seiner Karriere Rollen jeglichen Alters genial auszufüllen lernt. Idealerweise beginnt er seine Karriere als Jüngling und beendet sie als älterer Herr. Doch es liegt eben in der menschlichen Natur, dass ältere Dr. Jekylls Lust hätten, gelegentlich jüngere Mr. Hydes zu sein, auch wenn (oder gerade weil) sie dann sittlose Strolche wären, meint

Ihr DDr. Heinrich

Heilen Stammzellen aus Fett Arthrose und Gelenksschäden?

Teilnehmer für ordinationsinterne Anwendungsbeobachtung zur Therapie von Knorpelschäden und Gelenksabnützung mit Stammzellen gesucht

Wien (7.5.2013) — Die Behandlung von Knorpelschäden und Arthrose mithilfe von Stammzellen aus Eigenfett ist zurzeit Gegenstand einer in Deutschland und Frankreich laufenden Studie. Kürzlich veröffentlichte erste Ergebnisse klingen vielversprechend: Patienten, die wegen Arthrose des Kniegelenks mit Stammzellen behandelt wurden, berichten über weniger Schmerzen und eine deutliche Steigerung ihrer Mobilität.

Aufgrund des hohen Potentials zur Verbesserung der Lebensqualität betroffener Patienten soll jetzt die therapeutische Wirkung der Stammzellen aus Fettgewebe bei Gelenkproblemen in einer ordinationsinternen Anwendungsbeobachtung der Ordination Clinic DDr. Heinrich® untersucht werden.

„Arthrosen, die noch nicht allzu weit fortgeschritten sind, scheinen aus einer Stammzellbehandlung den größten therapeutischen Nutzen zu ziehen“, sagt DDr. Karl-Georg Heinrich, auf dem Gebiet der ästhetischen Chirurgie und regenerativen Medizin tätiger Arzt aus Wien. In seiner Ordination Clinic DDr. Heinrich® werden Stammzellen aus Eigenfett seit 2007 für regenerative Behandlungen sowie zur Brustvergrößerung mit Stammzellen und beim Stammzell-Facelift eingesetzt. „Stammzellen haben ein enormes heilendes Potential, das wir auch außerhalb der Ästhetik zum Vorteil der Patienten nützen müssen“, meint DDr. Heinrich.

Den Stammzellen und Vorläuferzellen des Bindegewebes, sogenannten „mesenchymalen Stammzellen“, dürfte bei der Regeneration abgenützter Knorpel, Knochen und Gelenke eine zentrale Rolle zukommen. Jeder Mensch hat genügend von diesen vitalen Zellen, da sie in großer Zahl im Fettgewebe enthalten sind. Die künstliche Vermehrung der Stammzellen im Labor ist daher überflüssig.

Die Gelenksbehandlung erfolgt im Rahmen eines ambulanten Eingriffs unter örtlicher Betäubung. Zuerst wird eine kleine Fettmenge schonend durch Fettabsaugung mit Mikrokanülen entnommen. Die daraus gewonnenen Stammzellen werden entweder direkt beim zu behandelnden Gelenk, etwa an Knien, Hüften oder Händen, implantiert oder als Infusion verabreicht.

„Eine rechtzeitige Behandlung geschädigter Gelenke mit Stammzellen könnte Patienten bis auf weiteres ein künstliches Gelenk ersparen“, erläutert DDr. Heinrich das große Erfolgspotential der Stammzelltherapie.

Bei Interesse an einer Teilnahme an der ordinationsinternen Anwendungsbeobachtung ersucht die Ordination Clinic DDr. Heinrich® um Kontaktaufnahme: http://ddrheinrich.com/kontakt

Kontakt:
Ordination Clinic DDr. Heinrich®
Ansprechpartner: Herfried Wagner
E-Mail: info@ddrheinrich.com
Web: http://ddrheinrich.com/
Tel.: +43 1 532 18 01

Straffe, kleine Brüste: Brustvergrößerung mit Eigenfett und Stammzellen mit Vordehnung der Brust

Eine neue Technik eröffnet Frauen mit von Natur aus kleiner und straffer Brust eine Möglichkeit zur natürlichen Brustvergrößerung mit beachtlichem Vergrößerungsergebnis in nur einem Eingriff. Die schonend mit Eigenfett und Stammzellen vergrößerte Brust besteht zur Gänze aus körpereigenem Gewebe und sieht daher vollkommen „echt“ aus.

Patientin vor und nach der Brustvergrößerung mit Stammzellen

Das Nachher-Foto gibt das tatsächlich erzielte Behandlungsergebnis wieder.

Bisher galt für die Brustvergrößerung mit Eigenfett: Je schlaffer die Brüste und je mehr verfügbare Fettreserven, desto mehr Volumenzuwachs. Gerade Frauen mit festen, kleinen Brüsten benötigten daher oft mehr als einen Eingriff, um das gewünschte Vergrößerungsergebnis zu erzielen.

Jetzt ermöglicht ein spezieller Saug-BH eine Vordehnung der Brust, sodass künftig auch kleine und straffe Brüste in nur einem Eingriff deutlich vergrößert werden können.

Das Saug-BH-System funktioniert ganz ohne „Chemie“: Durch Unterdruck wird das Brustgewebe gedehnt und somit mehr Platz für das später bei der Brustvergrößerung injizierte Eigenfett geschaffen. Wichtig ist die konsequente Verwendung des Saug-BHs für einige Wochen vor dem Eingriff. Der Saug-BH sollte täglich 10 bis 12 Stunden getragen werden – am praktischsten ist die Verwendung über Nacht.

Die Vordehnung der Brust in Kombination mit der Brustvergrößerung mit Eigenfett und Stammzellen (Lipofilling) eignet sich auch für Frauen, die eine Vergrößerung um mehr als eine Körbchengröße in einem Eingriff wünschen.

Für nähere Informationen stehen wir gerne zur Verfügung.

Mit 26 wie 62? – Botox lässt Gina-Lisa Lohfink alt aussehen

Seit ihrem Ende bei Heidi Klums Castingshow Germany’s next Topmodel im Jahr 2008 machen Schlagzeilen um Gina-Lisa Lohfink die Runde. Angefangen hat ihre Vermarktung, für die sie im Oktober 2012 mit dem German DJ Award ausgezeichnet wurde, mit ihrem Ausspruch in der GNTM-Show: „Zack, die Bohne!“ Über Nacht wurde daraus ein beliebter Handyklingenton und auch auf YouTube mehrten sich die Klicks und Likes…

Seitdem ist das deutsche Model in Reality-Shows und Magazinen gut vertreten. Auch im deutschen Playboy wurde das It-Girl abgelichtet und durfte für den Jungdesigner Richie Rich bei der A Muse Fashion Show auf der New York Fashion Week neben Pamela Anderson laufen. Im Vorjahr schwang sie neben Brigitte Nielsen und Roger Moore als Gast Richard Lugners am Wiener Opernball das Tanzbein.

Doch in letzter Zeit hat sie sich mit ihrem operativ veränderten Look die Sympathie vieler Journalisten verspielt. So scheibt beispielsweise das Magazin Bunte: „Beinahe hätten wir sie nicht erkannt“. Die österreichische Kronen Zeitung spricht von einem „totalen Schönheits-OP-Debakel“.

Zuletzt veröffentlichte Fotos Gina-Lisas zeigen, dass ihr Gesicht infolge der vielen OPs wie eine Maske aussieht und sich ihre Mimik nur erahnen lässt – dabei sollte eine 26-Jährige eigentlich noch weit davon entfernt sein, sich Sorgen um Falten zu machen. Böse Zungen wie der exzentrische Designer Harald Glööckler munkeln, dass sie wie eine 62-Jährige aussieht, die dem Jugendwahn verfallen ist. Abgesehen von unästhetischen Lippenvergrößerungen und sonstigen Gesichtsoperationen hat sie wohl bereits auf Botox zurückgegriffen, mit all den bekannten Nachteilen dieser Therapie wie trockenere, dünnere und fahle Haut.

Ist es da ein Wunder, dass die OP-süchtige Blondine kürzlich dem Weltstar 50 Cent bei der Berlin-Premiere eines Films die Show stahl? Der Titel des Films ist ausgerechnet All Things Fall Apart und ich will hoffen, er ist nicht ominös, was ihr operiertes Gesicht anbetrifft.

Braucht eine 26-Jährige Faltenbehandlungen und Anti-Aging-Medizin? Im Normalfall nein. Grundsätzlich gilt: Um jugendlich und vital zu bleiben, muss der Körper über eine ausreichende Menge an Hormonen, Aminosäuren, Peptiden, Eiweißbausteinen etc. verfügen. Das sollte bei einer 26-Jährigen noch ohne Zufuhr von außen gelingen.

Anders bei Menschen über 40 Jahren: Alterung und Stress setzen den Hormondrüsen zu, die Hormonproduktion sinkt und die bekannten Alterszeichen treten zutage. So ist etwa Hagerkeit des Gesichts meist Symptom für eine Schwäche des hormonellen Systems der Nebenniere (Cortisol, DHEA), die sich in Stresssituationen verschlimmert. Gewebserschlaffung ist auf einen Mangel an Wachstumshormon (Growth Hormone, HGH) zurückzuführen und Falten wiederum sind Symptome für eine Schwäche bei den Sexualhormonen (Testosteron, Progesteron, Östrogen).

Mittels einer Hormonal Regeneration® mit bioidentischen Hormonen (Bioidentical Hormone Replacement Therapy, BHRT) können diese Mängel an Hormonen ausgeglichen werden. Die zugeführten bioidentischen Hormone, darunter DHEA, Wachstumshormon, Testosteron, Thyroxin, Pregnenolon, regenerieren den Körper von innen: Sie verbessern die Gewebsqualität und fördern gleichzeitig auch Leistungsfähigkeit, Belastbarkeit und Gesundheit.

Und nun zurück zu Gina-Lisa: Ich finde, eine 26-Jährige sollte weder Filler, noch Behandlungen gegen vorzeitiges Altern, oder gar Botox-Injektionen brauchen. Gina-Lisa wäre besser beraten gewesen, auf solche „Optimierungen“ zu verzichten.

Ich würde Gina-Lisa radikale Karenz bei sämtlichen medizinischen Optimierungsversuchen empfehlen und ihr einige Monate Perfect Skin verordnen. Dies ist eine Mischung von Aminosäuren und Nahrungsergänzungen, die als „Kosmetik von innen“ die Regeneration ihrer Botox-geschädigten Haut unterstützt.

Viele Folgen suboptimaler „Optimierungen“ bilden sich mit den Jahren zurück. Bleibt also zu hoffen, dass das It-Girl nach Abklingen der Botox-Folgen von weiteren Symptombehandlungen absieht.

Perfect Skin, das die Hautqualität von innen verbessert und auch gleichzeitig die Produktion der körpereigenen Hormone anregt, könnte sie hingegen problemlos weiter einnehmen. Durch die damit verbundene optimale Versorgung der Haut mit Nahrungsstoffen von innen würde es die von ihr so gefürchtete Faltenbildung ihrer Haut um einige Jahre hinauszögern. Auch würden Gina-Lisa damit weitere „unerwünschte Nebenwirkungen“ wie hämische Kommentare in der Klatschpresse erspart bleiben.

Ihr DDr. Heinrich

Leserbrief: Wo Vitamin D eine Rolle spielt

Herr DDr. Heinrich schrieb kürzlich folgenden Leserbrief an die Zeitschrift Profil zum Thema „Wo Vitamin D eine Rolle spielt“:

Wien, den 19. Februar 2013

Besten Dank für den interessanten Artikel! Das Hormon „Vit. D“ gehört zu jener Vielzahl an Hormonen, deren Spiegel aus den unterschiedlichsten Gründen häufig zu niedrig ist, was zu den verschiedensten Symptomen führt, die bei älteren Menschen gern pauschalierend als „natürliches Altern“ abgetan werden. Zu diesen Hormonen gehören, neben Testosteron und Östrogen, etwa auch DHEA, Cortisol, Pregnenolon, Insulin und viele andere Hormone. Natürlich gehört D-Hormon dem Körper zugeführt, wenn auf natürlichem Wege zu wenig zur Verfügung steht. Schließlich wird es für Steuerungsvorgänge im Körper gebraucht. Auch dies teilt es mit allen anderen Hormonen.

Abgesehen von Insulin und Schilddrüsenhormonen, die seit längerem recht selbstverständlich substituiert werden, sieht es mit der Substitution mangelnder Hormone bei uns häufig traurig aus:

Der schlechte Ruf, den Monotherapien mit synthetischen, Östrogen-ähnlichen Medikamenten allen Hormonen eingetragen haben, führt immer noch dazu, dass die meisten älteren Menschen als Hormon-Wracks durch die Gegend laufen und in einer Weise vergreisen, die nicht nötig wäre. Und dies, weil sie selbst oder auch ihr Arzt sich nicht trauen, Hormone zu nehmen bzw. zu verschreiben, die klar erkennbar fehlen und, genau wie D-Hormon, Insulin oder Schilddrüsenhormone, nach entsprechender vorheriger ärztlicher Befunderstellung zugeführt werden sollten.

Meist wird von Kritikern hormoneller Ersatztherapie entweder aufgefordert, „in Würde zu altern“, oder gesagt, man dürfe „nicht in den natürlichen Hormonhaushalt eingreifen“. Weiters wird vor „Krebsgefahr“ gewarnt, obwohl längst nachgewiesen ist, dass ausreichende Hormonspiegel Krebs eher verhindern als fördern. Es ist auch evident, dass die meisten Krebserkrankungen just bei alten Menschen auftreten, die niedrige Hormonspiegel haben. Der Wiener Hormonspezialist Prof. DDr. Huber konnte schon vor geraumer Zeit beweisen, dass Hormongabe vor Krebs schützen kann.

Generell sind ausreichende Spiegel aller wichtigen Hormone essentiell, wenn Körper und Seele perfekt funktionieren sollen. Auch für gutes Aussehen, einen attraktiven Körper und allgemeine Leistungsfähigkeit sind ausgewogene Hormonspiegel die Voraussetzung. Wenn, meist ab einem bestimmten Alter, zu wenig da ist, gehört das Fehlende eben zugeführt! Das gilt für das D-Hormon genauso wie für alle anderen Hormone. Beachten sollte man dabei aber, dass alle wichtigen Hormone miteinander im Gleichgewicht stehen bzw. dass möglichst „bioidentische“ Hormone verabreicht werden sollten. Also echte Hormone, deren Molekularstruktur jener in unserem Körper gleicht.

DDr. Karl-Georg Heinrich

Ordination Clinic DDr. Heinrich®
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E-Mail: info@ddrheinrich.com
Web: http://ddrheinrich.com/
Tel.: +43 1 532 18 01