Brüste wie Hollywood-Stars ganz ohne Silikon und Skalpell

Brustvergrößerung mit körpereigenen Stammzellen

Wien (19.1.2010) — Kürzlich berichteten Medien über die vergrößerten Brüste von Hollywood-Star Nicole Kidman. Angeblich hat Kidman ihr volleres Dekolleté dem Stillen ihres Kindes zu verdanken. Doch Schwangerschaft und Stillen führen nicht automatisch zu mehr Brust – im Gegenteil. Die Brustvergrößerung mit Stammzell-angereichertem Eigenfett erfüllt vielen Frauen natürlich und dauerhaft den Traum von größeren Brüsten!

„Viele Frauen beklagen nach einer Schwangerschaft den Verlust an Brustvolumen, Form und Stabilität. Stammzellen aus körpereigenem Fett eignen sich gut zum Vergrößern kleiner oder schlaffer Brüste, ganz ohne Silikon und Skalpell“, sagt DDr. Karl-Georg Heinrich, Experte für Neue Kosmetische Chirurgie und Anti-Aging aus Wien, der als erster europäischer Arzt in seiner Ordination Clinic DDr. Heinrich® diese Form der Brustvergrößerung ohne Silikon anbietet. Sie eignet sich für alle Arten von kleinen Brüsten.

Zunächst wird Körperfett schonend mit speziellen patentierten Mikrokanülen entnommen. Nach Anreicherung mit körpereigenen Stammzellen wird das Eigenfett in die Brust injiziert: Ohne Skalpell, unansehnliche Narben und implantierte Fremdkörper. Aus den Stammzellen entsteht neues, lebendes Gewebe.

Die mit Stammzell-angereichertem Eigenfett vergrößerte Brust fühlt sich – da die Volumszunahme nicht aus Silikon, sondern Fettgewebe besteht – völlig natürlich an und sieht auch in jeder Position „echt“ aus. Sowohl die Fettabsaugung mit gewebeschonenden Mikrokanülen als auch die Brustvergrößerung können innerhalb weniger Stunden unter Lokalanästhesie oder im Dämmerschlaf vorgenommen werden. Sicherheit des Eingriffs und Dauerhaftigkeit des Ergebnisses belegen klinische Studien aus Japan.

Stammzell-angereichertes Eigenfett wird auch zum Formen anderer Körperregionen wie Po, zur Korrektur von Dellen, sowie Hautverjüngung an Gesicht, Dekolleté und Händen verwendet.

Weitere Informationen: www.brustvergroesserung-ohne-silikon.at.

Kontakt:
Ordination Clinic DDr. Heinrich®
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Qualität der Beratung bei Schönheitschirurgen

Wieder einmal führte ein Konsument-Test über „Beratung bei Schönheitschirurgen“ zu medialer Resonanz. Obwohl wir nicht getestet wurden, hier ein paar Gedanken von mir:

Bemängelt wurden im Test u.a. längere Wartezeiten der Patientinnen und Patienten im Warteraum verschiedener Schönheitschirurgen. Wartezeiten sind ärgerlich, jeder kennt das. Allerdings sind sie nicht vollständig zu vermeiden, besonders, wenn der Schönheitschirurg sehr gefragt ist und sich Mühe gibt, auf seine Patientinnen optimal einzugehen. Wie viel Zeit dies beansprucht, hängt vom Einzelfall ab und ist im Vorhinein nicht kalkulierbar.

In meiner Ordination Clinic DDr. Heinrich® bieten wir deshalb neben den herkömmlichen Terminen gegen erhöhtes Honorar auch VIP-Termine ohne Wartezeiten, auf Wunsch auch außerhalb der Ordinationszeiten an.

Ferner wird im Test wieder einmal der alte Mythos bedient, es gäbe ein bestimmtes Spezialfach der Chirurgie, das zur kosmetischen Chirurgie ausbilden würde. Diese Darstellung ist falsch; zahlreiche erfolgreich in der kosmetischen Chirurgie tätige Ärzte für Allgemeinmedizin, Hautärzte, Frauenärzte, HNO-Ärzte, bzw. Ärzte mit anderen Spezialisierungen beweisen täglich das Gegenteil.

Natürlich gibt es keinen „Facharzt für Kosmetische Chirurgie“. Die ärztliche Berufsausbildung aller Fächer hat die Therapie von Krankheiten bzw. körperlichen Gebrechen zum Ziel. Spezialkenntnisse für kosmetische Eingriffe erwerben Ärzte aller Fachrichtungen nur im Rahmen freiwilliger Zusatzausbildungen. Dabei zählt nicht das Herkunftsfach des Arztes sondern Begabung und Fokussierung auf die angewendeten Techniken.

Hinzu kommt, daß sich die kosmetische Chirurgie zurzeit in einem Wandel befindet: Anstelle von Behandlungen mit Skalpell und Silikon unter Vollnarkose treten sanfte und schonende ambulante Behandlungen wie die Fettabsaugung mit Mikrokanülen oder die Brustvergrößerung mit Stammzell-angereichertem Eigenfett. Das Repertoire der Methoden dieser „Neuen Kosmetischen Chirurgie“ stammt aus verschiedenen Teilbereichen der Medizin. Dabei tun sich jene Ärzte leichter, die eine fachübergreifendere Grundausbildung absolviert und zusätzlich zu chirurgischen auch in internistischen Kategorien zu denken gelernt haben.

Deshalb rate ich Ihnen, bei Interesse an einem kosmetischen Eingriff zu prüfen, ob der Kosmetische Chirurg Arzt für Allgemeinmedizin mit Zusatzausbildungen im Bereich der kosmetischen Chirurgie und der Anti-Aging-Medizin ist – wahrscheinlich wird Ihr Eingriffsergebnis nämlich besser ohne Skalpell und Plastik!

Ihr DDr. Heinrich

Clooney auf der Flucht vor Plastik-Brüsten…

Auch wenn einem Clooneys Freundin leid tut – sowohl als Mann, auch als Schönheitschirurg kann ich ihn verstehen. Es gibt kaum etwas Unerotischeres als pralle Plastikbrüste! So wird es in der Tat Zeit, daß Patientinnen – wie kürzlich im Profil zu lesen war – weltweit die Auswüchse einer übertriebenen und nicht mehr zeitgemäßen ästhetischen Chirurgie an sich selbst beheben lassen! Unnatürlich aussehende Silikonbrüste, geliftete, überstraffte Puppen-Gesichter – all dies könnte auch aus Sicht der behandelnden Ärzte bald der Vergangenheit angehören: Aus einer Skalpell- und Plastik-lastigen kosmetischen Chirurgie entsteht gerade eine fachübergreifende Schönheits- und Verjüngungsmedizin, die „Neue Kosmetische Chirurgie“, in der Silikon, Plastik und Skalpell in den meisten Fällen verzichtbar sein werden!

Statt großzügiger Schnittführung mit dem Skalpell verwendet die „Neue Kosmetische Chirurgie“ minimal-invasive, schonende kosmetische Eingriffe unter reiner örtlicher Betäubung, statt Silikon körpereigene, mittels Mikrokanülen aus Fettgewebe gewonnene Stammzellen, womit z.B. dauerhafte, natürlich aussehende, Plastik-freie Brustvergrößerungen längst möglich sind, sowie bioidentische Hormone und Wachstumsfaktoren!

Hätte sich Clooneys Freundin für eine dezente und völlig natürlich aussehende Brustvergrößerung mit Stammzell-angereichertem Eigenfett entschlossen, wäre er sicher bei ihr geblieben. Wahrscheinlich hätte er sich gewundert, weshalb Ihre Brust größer und voller gewesen wäre, ohne anzunehmen, dass ärztliche Kunst dabei nachgeholfen hätte.

Ihr DDr. Heinrich

Botox bei ägyptischen Mumien?

Ägypten hat mich immer fasziniert. Kürzlich sah ich einen beeindruckenden Bericht von den Ausgrabungen im antiken Tanis durch. Dort wurden – was recht unbeachtet blieb – die unberührten Gräber der Pharaonen Psuennes und Chechonk gefunden.

Dabei hatte ich auch Gelegenheit, Fotos einiger Mumien aus dieser späteren Epoche des Neuen Reiches zu betrachten. Sie sahen aus wie zu ausgiebig mit Plastischer Chirurgie, Botox und Fillern behandelt: Faltenfrei, gerundet, aber eben leblos, fahl und alt. Zu jener Zeit ging man nämlich dazu über, die Gesichter der Leichen vor der Konservierung mit Natronpulver mit verschiedenen „Fillern“ zu behandeln, um volle faltenlose Wangen trotz Austrocknung zu erzielen.

Ich werde oft gefragt, weshalb ich kein Botox anbiete, obwohl es zweifelsfrei ein sicher wirkendes Therapeutikum gegen Falten ist. Wenn man ein Gesicht über längere Zeit mit Botox und Fillern behandelt, kommt es zu Veränderungen des Gewebes, die dem Gesicht auf schaurige Weise etwas Lebloses, Mumien-ähnliches geben. Botox lähmt nämlich nicht nur die Muskulatur, womit Falten verstreichen, sondern macht die Haut auch dünner, fahler und trockener, das heißt, älter aussehend. Vor allem, weil es die Drüsen der Unterhaut rückbildet (ein Effekt, den man sich in der Therapie von Schweiß-Händen oder -Achseln zunutze macht).

Gibt es eine Alternative in der Faltenbehandlung? Ja – die Neue Kosmetische Chirurgie hat in der Tat Besseres anzubieten: Growth Factors (Wachstumsfaktoren), das sind bestimmte Gewebshormone, die mittels einer speziellen Form der Mesotherapie in die Haut eingebracht werden, und natürlich die Therapie mit körpereigenen Stammzellen, gewonnen durch Fettabsaugung mit Mikrokanülen! Beide Therapien bewirken, daß sich die Gesichtshaut deutlich verjüngt, strafft und sich Falten reduzieren.

Kann man Botox in der Kosmetischen Chirurgie trotzdem sinnvoll einsetzen? Ja, etwa, wenn die Mimik nach einem Eingriff einige Monate reduziert werden soll, um ein perfektes Heilen im Gesichtsbereich zu fördern.

Viele Frauen wären wohl gern Prinzessin am Hofe Pharao Chechonks gewesen, aber die wenigsten würden gern zu Lebzeiten wie eine Mumie aussehen, wenn sie die Wahl haben. Daher bin ich optimistisch, daß sich die neuen natürlichen Methoden durchsetzen werden und der Mumienlook bald der Vergangenheit angehören wird.

Ihr DDr. Heinrich

Gelenksschäden durch Übergewicht und was man dagegen heute schon tun kann

Aktuelle Untersuchungen legen nahe, daß Gelenke von Übergewichtigen nicht nur aufgrund der überschüssigen Kilos geschädigt werden. Der Verschleiß der Gelenksknorpel an Hüft- und Kniegelenken wird, so die Studien, auch durch vom Fettgewebe abgegebene Hormone begünstigt – Leptin und Resistin spielen dabei eine besondere Rolle.

Die Häufung von Gelenksschäden bei Übergewichtigen hat tatsächlich mehrere Ursachen. Neben der mechanischen Überlastung werden wahrscheinlich durch das vom Fettgewebe produzierte Hormon Leptin Entzündungsreaktionen in den Gelenken, die den Gelenksknorpel schädigen, getriggert.

Um Schäden an Gelenken vorzubeugen, könnte die entzündungsfördernde Wirkung von Leptin mit Medikamenten vermindert werden. Derartige Medikamente befinden sich momentan noch in Entwicklung. Ebenso wirkungsvoll ist aber eine Beseitigung der Ursache für die erhöhte Produktion von Leptin: Das Übergewicht.

Die Methoden der Neuen Kosmetischen Chirurgie geben Medizinern dazu bereits heute wirkungsvolle Mittel in die Hand: Zunächst eine schonende Fettabsaugung mit Mikrokanülen an den Problemzonen, um überschüssiges Fett zu entfernen. Anschließend bioidentische Hormone gegen die Ursachen des Übergewichtes, meist hormonelle Imbalance. Kombiniert mit einem individuellen Trainings- und Ernährungsprogramm kann so ärztlich unterstützt das Idealgewicht nachhaltig erreicht werden. Natürlich setzt all dies eine gewisse Selbstdisziplin des Patienten voraus – auch ein „Königsweg“ muß klarerweise vom König persönlich gegangen werden.

Ihr DDr. Heinrich

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Ballon-Silikonbrüste

Vor einiger Zeit konsultierte mich eine Patientin nicht wegen Brustvergrößerung oder Fettabsaugung sondern wegen hormoneller Regeneration und zeigte mir – eher zufällig – auch ihre Brüste. Sie hatte vor 20 Jahren mit kleinen 100-ml-Implantaten begonnen und nach mehreren Implantatentfernungen steht sie mittlerweile bei gewaltigen 800-ml-Implantaten auf jeder Brustseite. Und sie ist kein Einzelfall!

Silikonimplantate leiern durch ihre Härte und ihr Gewicht jede Brust soweit aus, daß nach einigen Jahren entweder eine operative Straffung oder ein deutlich größeres Implantat nötig ist, damit nicht alles Falten zieht und hängt. Irgendwann ist man dann beim Ballon, der halt in dem Fall nicht schwebt sondern die Brüste noch stärker nach unten zieht. Hier muß in der Kosmetischen Chirurgie ein Umdenken einsetzen! Plastik-Chirurgen müssen ihre Patientinnen darüber aufklären, was sie in den Jahren nach der Implantation erwartet:

Eine Großbaustelle Brust mit mehreren Folgeoperationen. Da die Komplikationsrate bei Implantatoperationen auch von versierten Plastik-Chirurgen mit 8 bis 10 % angegeben wird (daher wohl höher ist als zugegeben), kann man sich ausrechnen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit unerwünschter Komplikationen bei 5 Operationen sein wird: 1/10 × 5 = 50 %! Ich kann nur an Ihre Vernunft appellieren – vermeiden Sie wenn möglich Plastik-Chirurgie bei kosmetischen Problemen! Vermeiden Sie es, Ihre Brust zur Silikon-Problemzone zu machen!

Wenn Sie eine Brustvergrößerung wünschen greifen Sie bitte zu den sanften Methoden der Neuen Kosmetischen Chirurgie, zur Brustvergrößerung mit Stammzell-angereichertem Eigenfett. Natürlich ist dies etwas teurer als Silikon, aber bedenken Sie, daß Sie maximal eine zweite Einspritzung benötigen, wenn Ihre Brust von Haus aus zu straff und klein für eine ausreichende Vergrößerung mit einem Eingriff war. Auch ist die Komplikationsrate viel geringer. Bei Silikon hingegen sind Sie auf etwa 5 Tauschoperationen sowie mindestens eine Straffungsoperation in den nächsten 20 Jahren abonniert und Sie haben eine „gute“ Chance auf Komplikationen. Und, ehrlich, wer findet künstliche Ballonbrüste denn heute wirklich noch sexy – George Clooney lief bekanntlich seiner Freundin schon wegen 280 ml Silikon davon…

Ihr DDr. Heinrich

Miss Plastik-Chirurgie als Schönheitsideal?

Wien (20.10.2009) — Kürzlich berichteten der ORF und zahlreiche andere Medien über eine außergewöhnliche Miss-Wahl aus Ungarn: Bei der Miss Plastic Hungary durften nur Kandidatinnen antreten, die zuvor plastisch-chirurgische Eingriffe über sich ergehen ließen. Den Titel gewann schließlich eine 22-jährige Hostess, bei der nicht nur mit Botox nachgeholfen wurde – Anti-Falten-Injektionen alleine hätten nämlich nicht ausgereicht, um sich Miss Plastic nennen zu dürfen.

Den Berichten zufolge gewannen nicht nur die mit Plastik „aufgehübschten“ Damen Preise, sondern auch die Plastik-Chirurgen, die mit Skalpell und Silikon der Natur nachhalfen. Eine Bewerberin nahm sogar eine Zehenoperation auf sich, um dem Ideal des „perfekten Körpers“ scheinbar näherzukommen.

Obwohl jedoch kosmetische Operationen weltweit zunehmen ist dieser Contest nicht mehr zeitgemäß: Der Trend in der Schönheitsmedizin bewegt sich weg von erkennbarer Maskenhaftigkeit und Künstlichkeit hin zu subtiler, natürlicher Optimierung.

Die Neue Kosmetische Chirurgie führt mit modernsten Methoden und revolutionärer Stammzell-Technologie schonend und natürlich zu Schönheit, Vitalität und Wohlbefinden:

Brustvergrößerungen mittels Silikonimplantaten und operative Facelifts sind endgültig passé. An ihre Stelle treten schonende Behandlungen mit Stammzell-angereichertem Eigenfett: Die Brustvergrößerung mit Stammzellen lässt zusätzliches Brustvolumen entstehen; ein Facelift mit Stammzellen bringt Falten zum Verschwinden. Die Ergebnisse der Brustvergrößerung ohne Silikon beeindrucken durch Narbenfreiheit und fühlen sich absolut „echt“ an.

Die Fettabsaugung mit Mikrokanülen ermöglicht das schonende und narbenfreie Entfernen hartnäckiger Fettdepots innerhalb weniger Stunden. Narkose und wochenlange Kompression sind dabei nicht notwendig.

In vielen Fällen reicht es, hormonelle Imbalancen mittels bioidentischer Hormone (Hormonal Regeneration) zu beheben, um kosmetische Verbesserungen zu erzielen.

Wer hingegen besonders künstlich aussehen will, mag auch in Hinkunft zu Plastik und Plastik-Chirurgie greifen. Ob die Ergebnisse auch außerhalb eines Miss-Plastik-Contests einen Preis verdienen, ist allerdings zu bezweifeln.

Nähere Informationen unter www.liposkulptur.at.

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Ansprechpartner: Herfried Wagner
E-Mail: info@ddrheinrich.com
Web: http://ddrheinrich.com/
Tel.: +43 1 532 18 01

Miss Plastik-Chirurgie als Schönheitsideal?

Kürzlich berichteten der ORF und zahlreiche andere Medien über eine außergewöhnliche Miss-Wahl aus Ungarn: Bei der Miss Plastic Hungary durften nur Kandidatinnen antreten, die zuvor plastisch-chirurgische Eingriffe über sich ergehen ließen. Den Titel gewann schließlich eine 22-jährige Hostess, bei der Chirurgen nicht nur mit Spritzen nachgeholfen hatten – eine Behandlung mit Botox alleine hätte nämlich nicht ausgereicht, um an der Miss-Wahl teilnehmen zu dürfen.

Den Berichten zufolge gewannen aber nicht nur die mit Plastik „aufgehübschten“ Damen Preise, sondern auch die Plastik-Chirurgen, die mit Skalpell und Silikon der Natur nachhalfen. Eine Bewerberin hatte sogar eine Operation an den Zehen über sich ergehen lassen, um dem Ideal des „perfekten Körpers“ scheinbar näherzukommen. Doch diese Wahl erscheint im Lichte der aktuellen Trends und Entwicklungen im Bereich der Schönheitsmedizin geradezu anachronistisch.

Seit einiger Zeit geht der Trend in der Schönheitsmedizin unzweifelhaft in Richtung der Wiederherstellung der natürlichen Schönheit und Gesundheit. Ein gesunder Körper strahlt nämlich immer auch Schönheit aus und natürliche Schönheit kann zu einem besseren Wohlbefinden führen.

Die Neue Kosmetische Chirurgie hat sich zum Ziel gesetzt, möglichst schonend und natürlich zu mehr Schönheit und Gesundheit zu führen: Brustvergrößerungen mittels Silikonimplantaten und operative Facelifts können in vielen Fällen durch Behandlungen mit Stammzell-angereichertem Eigenfett ersetzt werden – die Folge sind natürliche Ergebnisse ohne Narben und implantierte Fremdkörper. Hartnäckige Fettdepots können mittels eigens entwickelter und patentierter Mikrokanülen schonend entfernt werden, in vielen Fällen reicht schon das Beheben hormoneller Imbalancen mittels bioidentischer Hormone (Hormonal Regeneration®), um kosmetische Verbesserungen zu erzielen.

Wer hingegen besonders künstlich aussehen will, mag auch in Hinkunft zu Plastik und Plastik-Chirurgie greifen. Ob die Ergebnisse auch außerhalb eines Miss-Plastik-Contests einen Preis verdienen, sei dahingestellt.

Ihr DDr. Heinrich

Wer verunstaltete Michael Jackson?

Kürzlich lief in ORF2 der Club2 zum Thema „Silikon und Schlankheitswahn“. Es diskutierten u.a. Dr. Mang, Dr. Holle, Cordula Reyer, sowie ein Philosoph, ein Musikmanager und eine Mediensoziologin. Ich fand die Diskussion teilweise philosophisch sehr inspirierend, aber auch die Schönheitschirurgen nannten das Kind nicht beim Namen: Menschen erzeugen Nachfrage, Nachfrage erzeugt Angebot, über Angebote wird in den Medien berichtet und das erzeugt weitere Nachfrage. Ärzte, denen kosmetisches Arbeiten Spaß macht, bieten ihre Dienste an. Patienten wählen zwischen angebotenen Leistungen und Anbietern und erzeugen damit Trends in der kosmetischen Chirurgie.

Unpassend und unzutreffend war, daß der Facharzt für Plastische und Rekonstruktive Chirurgie Dr. Holle verpfuschte Schönheitsoperationen jenen kosmetischen Chirurgen zuschob, die keine Fachärzte für Plastische Chirurgie sind! So waren es z.B. tatsächlich Fachärzte für Plastische Chirurgie, die Michael Jackson verunstaltet haben.

Kosmetische Chirurgen der Fachherkunft Plastische und Rekonstruktive Chirurgie haben in Ihrer Ausbildung chirurgisch anspruchsvolle und aufwendige rekonstruktive Operationen gelernt und tendieren naturgemäß eher dazu, das Skalpell großzügig einzusetzen, bzw. aufwendig und invasiv zu operieren. Dies ist natürlich bei der Rekonstruktion nach Unfällen und Tumorentfernungen oft unumgänglich, in der Schönheitsmedizin hingegen meist „too much“, auch weil unnatürliche Ergebnisse und Komplikationsraten durch invasives Operieren stark zunehmen.

Außerdem stimmt es natürlich nicht, daß, wie Dr. Holle meinte, Plastische Chirurgen kosmetische Eingriffe in ihrer Spitalsausbildung lernen würden. Kein einziger heute in Österreich arbeitender Plastischer Chirurg hat kosmetische Eingriffe während seiner Fachausbildung lernen können. Dies gilt, wie wir Ärzte wissen, genauso für Plastische Chirurgen in anderen Ländern. Oder würden Sie sich eine einen Schönheitseingriff von einem in Ausbildung befindlichen Chirurgen in einem Ausbildungsspital machen lassen?

Alle Ärzte, die kosmetisch arbeiten wollen, müssen dies zunächst in bezahlten Zusatzkursen lernen. Egal ob Plastischer Chirurg (wie Holle), HNO-Arzt (wie Mang), oder Arzt für Allgemeinmedizin (wie ich). Später zeigt sich dann, wer wofür Talent hat und wem die Patienten vertrauen.

Ihr DDr. Heinrich