Häufig gestellte Fragen zu regenerativen Therapien

FAQ zur Hormonal Regeneration® by DDr. Heinrich…

Häufig gestellte Fragen zu regenerativen Therapien mit Stammzellen

Warum wirken regenerative Stammzelltherapien verjüngend und regenerierend?

Weil die Stammzellen eine lokal verjüngende und regenerierende Wirkung an jenen Organen und Geweben entfalten, die durch innere oder äußere Vorgänge geschwächt oder geschädigt sind.

Bei welchen Krankheiten können regenerative Stammzelltherapien eingesetzt werden?

Regenerative Stammzelltherapien können zur Behandlung einer Vielzahl von auf den ersten Blick unterschiedlichen Erkrankungen eingesetzt werden, die auf dem gleichen oder einem ähnlichen Krankheitsmechanismus beruhen. Stammzellen regenerieren geschwächte Gewebe und Organe und können daher bei einer Vielzahl von Erkrankungen eingesetzt werden, die durch Organ- oder Gewebeschwächen entstehen. Inzwischen gibt es weltweit zahlreiche Studien, bei denen Stammzellen in der Therapie von Herzerkrankungen, Diabetes, Gelenkserkrankungen, neurologischen und endokrinologischen Erkrankungen und vielen anderen degenerativen Prozessen eingesetzt werden.

Zählen regenerative Stammzelltherapien bereits zum Repertoire der Schulmedizin?

In einigen wenigen Bereichen (etwa in der Behandlung von Leukämien) werden Stammzelltherapien seit Jahrzehnten durchgeführt, in vielen anderen Bereichen sind Stammzelltherapien noch im Stadium der klinischen Erprobung und gelten daher als experimentelle Therapien.

Dürfen regenerative Stammzelltherapien bereits zur Therapie von Erkrankungen eingesetzt werden?

Leider ist die therapeutische Anwendung von Stammzellen in der EU stark beschränkt. Wenn allerdings der/die Patient/in nach entsprechender Aufklärung einwilligt, seine eigenen Stammzellen im Rahmen eines einzigen Eingriffs isolieren und reinjizieren lassen, ist dies zulässig. Andere Formen von Stammzelltherapien dürfen ausschließlich in klinischen Studien vorgenommen werden.

Werden Stammzellen auch bei Krebserkrankungen eingesetzt?

Ja, etwa in der Therapie von Leukämien. Die Nutzung von Stammzellen zur Behandlung anderer Formen von Krebserkrankungen wird derzeit erforscht, Ergebnisse sind jedoch noch ausständig.

Bei welchen Krankheiten sind regenerative Stammzelltherapien nicht indiziert?

Bei allen Infektionen, derzeit den meisten Tumorerkrankungen, überall dort, wo durch die Stammzellen kein Nutzen zu erwarten ist.

Kann aus den Stammzellen anderes Gewebe als das Gewünschte entstehen?

Wie Kultivierung im Labor gezeigt hat, können sich theoretisch mesenchymale Stammzellen in jede Art von mesenchymalen Zellen entwickeln. Bei der Ausdifferenzierung der Stammzellen zu erwachsenen Zellen spielen das „Micro-Environment“ sowie (künstliche) Wachstumsfaktoren eine bedeutende Rolle. Das umgebende Gewebe, in dem sich die Stammzellen einnisten, steuert offenbar, welche Art von Zellen (Haut-, Fett-, Muskelzellen etc.) aus ihnen heranwächst. Neue Studien legen nahe, dass sich bei Behandlungen Stammzellen nicht zu erwachsenen Gewebszellen entwickeln, sondern Zytokine abgeben, die dabei helfen, die defekten Bereiche im umgebenden Gewebe zu regenerieren.

Können die implantierten Stammzellen unkontrolliert wachsen?

Mesenchymalen Stammzellen fehlt die Fähigkeit zu unkontrolliertem Wachstum, wenn sie injiziert werden. Außerdem steuert das Gewebe, welches die implantierten Stammzellen umgibt, wie sich die Stammzellen entsprechend dem Bedarf des umgebenden Gewebes verhalten.

Ist Celution® identisch mit stammzellunterstütztem Fetttransfer?

Nein. Stammzellunterstützter Fetttransfer (CAL) ist der Eingriff und Celution® ist ein Extraktionsverfahren der Firma Cytori, das mittels eines patentierten, in der EU zugelassenen Apparates die Stammzellaufbereitung aus dem Körperfett automatisiert und standardisiert. Celution® steht in der Ordination DDr. Heinrich zusätzlich zum herkömmlichen Laborverfahren zur Verfügung.

Was unterscheidet embryonale Stammzellen von adulten Stammzellen?

Im Wesentlichen das Alter und die Herkunft aus menschlichem Embryonalgewebe. Obwohl embryonale Stammzellen eine etwas höhere biologische Potenz besitzen als adulte Stammzellen, ist ihre Anwendung nicht nur ethisch fragwürdig, sondern mit einem erhöhten Risiko für Zellentartungen (Krebs) verbunden. Aus diesen Gründen empfiehlt sich für Patientinnen und Patienten die Anwendung ihrer eigenen adulten Stammzellen (überwiegend mesenchymale Stammzellen aus Fettgewebe oder Knochenmark), die noch in hohem Alter – ähnlich wie Samenzellen – biologisch äußerst potent sind.

Hat der stammzellangereicherte Fetttransfer (CAL) etwas mit Embryonen zu tun?

Nein! Stammzellangereicherter Fetttransfer ist Therapie mit adulten, körpereigenen Stammzellen und darf nicht verwechselt werden mit der Stammzelltherapie mit embryonalen Stammzellen, die aus ethischen Gründen und aufgrund möglicher unerwünschter Nebenwirkungen in Österreich nicht zulässig ist.