Regenerative Stammzelltherapie
Körpereigene (autologe) Stammzellen altern kaum und haben die Fähigkeit, Organe und Gewebe des Körpers zu regenerieren und zu verjüngen. Dies ist seit Jahren bekannt und diese Erkenntnisse werden neben der ästhetischen Medizin im Anti-Aging und bei der Therapie von degenerativen und chronischen Krankheiten genutzt. Das Fettgewebe ist der wichtigste „körpereigene Speicher“ dieser wertvollen Zellen; dessen Dichte an Stammzellen ist viel höher als z.B. im Knochenmark.
Regenerative Stammzelltherapie erfordert die Absaugung einer kleineren Fettmenge. Anschließend werden die Stammzellen isoliert und nach entsprechender Vorbereitung injiziert. Wegen der großen Menge an Stammzellen im Fettgewebe ist es nicht erforderlich, die Stammzellen im Labor künstlich zu vermehren! Nach Gewinnung und Isolation der Stammzellen können sie – je nach Indikation – lokal in ein betroffenes Organ oder Gewebe bzw. systemisch injiziert werden.
Der Eingriff erfolgt ambulant unter lokaler Anästhesie. Im Falle der systemischen Zufuhr (meist intravenös) suchen sich die Stammzellen selbständig den Weg zu jenen Baustellen im Körper, an denen ihre regenerative und heilende Wirkung benötigt wird. Der therapeutische Effekt tritt in der Regel einige Wochen nach der Applikation ein.