{"id":6772,"date":"2012-09-17T10:00:52","date_gmt":"2012-09-17T08:00:52","guid":{"rendered":"http:\/\/ddrheinrich.com\/?p=6772"},"modified":"2018-04-04T12:47:56","modified_gmt":"2018-04-04T10:47:56","slug":"warum-wir-heute-bioidentische-hormone-nehmen-und-enzyme-essen-sollten-teil-5","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ddrheinrich.com\/de\/2012\/09\/warum-wir-heute-bioidentische-hormone-nehmen-und-enzyme-essen-sollten-teil-5\/","title":{"rendered":"Warum wir heute bioidentische Hormone nehmen und Enzyme essen sollten (Teil 5)"},"content":{"rendered":"<p>Lesen Sie, wie sich die Ern\u00e4hrung unserer Art in den 200 Millionen Jahren ihres Bestehens ver\u00e4ndert hat und was dies f\u00fcr unsere Gesundheit und Sch\u00f6nheit heute bedeutet.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ddrheinrich.com\/de\/2012\/06\/warum-wir-heute-bioidentische-hormone-nehmen-und-enzyme-essen-sollten-teil-1\/\">Erster Teil<\/a> | <a href=\"https:\/\/ddrheinrich.com\/de\/2012\/08\/warum-wir-heute-bioidentische-hormone-nehmen-und-enzyme-essen-sollten-teil-4\/\">Voriger Teil<\/a><\/p>\n<h2>Heute \u2013 Res\u00fcmee<\/h2>\n<p>Seit der Jungsteinzeit hat sich nicht so viel an unserer Ern\u00e4hrung ge\u00e4ndert, abgesehen davon, dass raffinierter Zucker erst seit relativ kurzer Zeit in gro\u00dfen Mengen gegessen wird. In den wohlhabenderen L\u00e4ndern wird seit einigen Jahrzehnten erstmals seit der Mittelsteinzeit wieder sehr viel Fleisch konsumiert.<\/p>\n<p><strong>Unsere Ern\u00e4hrung heute: Getreide, Zucker, Fleisch, Fett, Milchprodukte<\/strong><\/p>\n<p>Was ist also unser Res\u00fcmee? Gibt es \u00fcberhaupt eine artgerechte Ern\u00e4hrung f\u00fcr uns Menschen? Grunds\u00e4tzlich sind wir sehr anpassungsf\u00e4hig. In vielen L\u00e4ndern kam es zu genetischen Anpassungen, die die Menschen imstande setzten, Kuhmilch zu verdauen, womit eine wichtige Eiwei\u00dfquelle erschlossen werden konnte.<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich kommen Menschen mit sehr verschiedenen Nahrungsmitteln gut zurecht.<\/p>\n<p>Allerdings ist auch zu beobachten, dass Menschen im Durchschnitt mit der Ern\u00e4hrung am besten funktionieren, die sie \u00fcber mehrere Millionen Jahre gewohnt waren:<\/p>\n<p>Der altsteinzeitlichen Kost: Haupts\u00e4chlich Fleisch, Fett und tierische Organe, inklusive Fisch, gebraten oder gekocht, sowie Insekten, Wurzeln, Gem\u00fcse, N\u00fcsse, Fr\u00fcchte. Den kleinsten Teil der altsteinzeitlichen Kost bildeten st\u00e4rkehaltige Feldfr\u00fcchte und Getreide, sowie gelegentliche S\u00fc\u00dfspeisen aus Honig, N\u00fcssen und Mehl.<\/p>\n<p>St\u00e4mme, die sich auch jetzt noch so ern\u00e4hren, sind meist frei von jenen Zivilisationskrankheiten, die uns heute qu\u00e4len: Diabetes, Herzerkrankungen, Karies, \u00dcbergewicht. Auch Krebs scheint deutlich seltener zu sein.<\/p>\n<h2>Was ist also die ideale Ern\u00e4hrung?<\/h2>\n<p>Wir sollten so altsteinzeitlich wie m\u00f6glich essen, ohne dabei in Dogmatismus zu verfallen: Auch die B\u00e4ren im Yellowstone-Nationalpark lieben Pizza und Burger, wenn sie sie aus den geparkten Autos stehlen k\u00f6nnen. Gelegentlich Pizza und Burger schaden auch uns nicht.<\/p>\n<p>Wichtig ist zu betonen, dass bei echter altsteinzeitlicher Ern\u00e4hrung <em>alles<\/em> am Tier gegessen wird, nicht nur Fleisch: Darm und Magen, innere Organe, Fett, Hirn, Genitalien. Damit nahmen unsere Ahnen eine Menge Substanzen auf, die wir heute nicht mehr zu essen bekommen:<\/p>\n<p>Im Hirn und den inneren Organen und Genitalien sind bioidentische Hormone enthalten, deren regelm\u00e4\u00dfige Zufuhr wir seit Jahrmillionen gewohnt sind: Pregnenolon, Testosteron, DHEA, Cortisol. Diese bioidentischen Hormone waren wohl der Grund, warum Menschen im Goldenen Zeitalter auch im hohen Alter stark, jung und attraktiv wirkten, bis auf das ergraute Haar, wie Hesiod berichtete.<\/p>\n<p>Verdauungsorgane samt dem vorverdauten Speisebrei der Tiere beinhalten Enzyme, die uns die Verdauung erleichtern und unser Verdauungssystem schonen.<\/p>\n<p>Wollen wir nicht zu jenen f\u00fcr unser Empfinden eher gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftigen Br\u00e4uchen zur\u00fcckkehren, sollten wir uns die fehlenden Substanzen auf andere Weise zuf\u00fchren. Das h\u00e4tte auch den Vorteil der besseren therapeutischen Steuerbarkeit:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ddrheinrich.com\/de\/behandlungen\/regenerative-therapien\/bioidentische-hormone\/\">Bioidentische Hormone<\/a>, die Vorstufen des Wachstumshormons, Peptide und Aminos\u00e4uren sowie Extrakte aus inneren Organen von Tieren und Verdauungsenzyme waren schon in der Altsteinzeit in unserer Nahrung und sollten heute der Nahrung zugesetzt werden, wenn sie passen und uns jung und aktiv erhalten soll.<\/p>\n<p>Zum Schluss eine Frage von globaler Bedeutung: Wie schaffen wir eine halbwegs altsteinzeitliche, eiwei\u00dfreiche und gesunde Ern\u00e4hrungsgrundlage f\u00fcr die riesige Weltbev\u00f6lkerung?<\/p>\n<p>Nun, da wir keine Mammuts mehr haben und auch nicht so viel Rind- oder Schweinefleisch produzieren k\u00f6nnen, um diese Milliarden Menschen ad\u00e4quat ern\u00e4hren zu k\u00f6nnen, wird man wohl in der Stammesgeschichte noch etwas weiter zur\u00fcckgehen m\u00fcssen und sich dessen erinnern, was unsere Ahnen in der Dinosaurierzeit a\u00dfen: Nein, nicht Dino-Eier \u2013 Insekten!<\/p>\n<p>Ihr DDr.&nbsp;Heinrich<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lesen Sie, wie sich die Ern\u00e4hrung unserer Art in den 200 Millionen Jahren ihres Bestehens ver\u00e4ndert hat und was dies f\u00fcr unsere Gesundheit und Sch\u00f6nheit heute bedeutet. Erster Teil | Voriger Teil Heute \u2013 Res\u00fcmee Seit der Jungsteinzeit hat sich nicht so viel an unserer Ern\u00e4hrung ge\u00e4ndert, abgesehen davon, dass raffinierter Zucker erst seit relativ [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[6,8,9],"tags":[20,22,23],"class_list":["post-6772","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-gewichtsabnahme","category-hormonal-regeneration","category-hormone","tag-gewichtsabnahme","tag-hormonal-regeneration","tag-hormone"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ddrheinrich.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6772","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ddrheinrich.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ddrheinrich.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ddrheinrich.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ddrheinrich.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6772"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/ddrheinrich.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6772\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12942,"href":"https:\/\/ddrheinrich.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6772\/revisions\/12942"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ddrheinrich.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6772"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ddrheinrich.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6772"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ddrheinrich.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6772"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}