{"id":6225,"date":"2012-01-01T10:00:21","date_gmt":"2012-01-01T09:00:21","guid":{"rendered":"http:\/\/ddrheinrich.com\/?p=6225"},"modified":"2012-01-01T10:00:21","modified_gmt":"2012-01-01T09:00:21","slug":"wie-kam-das-industrie-silikon-in-die-brust","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ddrheinrich.com\/de\/2012\/01\/wie-kam-das-industrie-silikon-in-die-brust\/","title":{"rendered":"Wie kam das Industrie-Silikon in die Brust?"},"content":{"rendered":"<p>Es ist durch alle Medien gegangen: Eine franz\u00f6sische Firma verkaufte Silikonimplantate, die platzten und in einigen F\u00e4llen m\u00f6glicherweise Krebs verursachten. Waren sie denn nicht gepr\u00fcft? Doch, sogar CE-zertifiziert. Aber listigerweise hatte die mittlerweile geschlossene Firma PIP Implantate bester Bauart zur Zertifizierung vorgelegt und anschlie\u00dfend mit billigerem Industriesilikon gef\u00fcllte an die Chirurgen verkauft, die sie einpflanzten. Wie inzwischen bekannt wurde, warnte die US-Gesundheitsbeh\u00f6rde FDA bereits im Jahr 2000 vor Implantaten dieses Herstellers.<\/p>\n<p>Anders in Frankreich und Brasilien, wo noch bis vor wenigen Jahren insgesamt etwa 50.000 dieser Billigimplantate verpflanzt wurden. Somit waren \u2013 wie <em>ORF<\/em> und <em>BusinessWeek<\/em> berichteten \u2013 die defekten Implantate ausgerechnet in jenen L\u00e4ndern weit verbreitet, in denen die kosmetische Chirurgie monopolartig nur von \u00c4rzten einer medizinischen Fachrichtung ausge\u00fcbt werden darf.<\/p>\n<p>In den USA und in \u00d6sterreich, wo bestens ausgebildete kosmetische Chirurgen aller \u00e4rztlichen Fachrichtungen zum Wohle der Patienten\/innen praktizieren, gingen vergleichsweise wenige \u00c4rzte den Billigimplantaten auf den Leim, wie Zahlen aus der <em>New York Times<\/em> und von der AGES (\u00d6sterreichische Agentur f\u00fcr Gesundheit und Ern\u00e4hrungssicherheit) zeigen. F\u00f6rdert m\u00f6glicherweise die fach\u00fcbergreifende Konkurrenz das Qualit\u00e4tsbewusstsein aller kosmetischen Chirurgen? Dient die Interdisziplinarit\u00e4t der kosmetischen Chirurgie auch aus diesem Grund der Patientensicherheit?<\/p>\n<p>Im Sinne der Patientensicherheit sollte auch nicht untergehen, dass sich medizinisches Silikon nicht grundlegend von Industriesilikon unterscheidet. Ein problematischer Fremdk\u00f6rper, der in kleinen Mengen in den K\u00f6rper freigesetzt wird, ist es allemal. Das Thema Krebsentstehung kommt auch immer wieder einmal auf den Tisch. Im komplikationsfreien Optimalfall m\u00fcssen Silikonimplantate alle 5 bis 10 Jahre getauscht werden, wozu weitere Operationen n\u00f6tig sind.<\/p>\n<p>K\u00f6rpereigenes Gewebe ist jedenfalls vertr\u00e4glicher und erm\u00f6glicht narbenfreie und v\u00f6llig nat\u00fcrliche Brustvergr\u00f6\u00dferungen. Auch reicht in der Regel ein einziger Eingriff in \u00f6rtlicher Bet\u00e4ubung.<\/p>\n<p>Wozu sich Silikon antun, wenn es l\u00e4ngst Besseres gibt! Erfahren Sie mehr \u00fcber die <a href=\"https:\/\/ddrheinrich.com\/de\/behandlungen\/brust\/brustvergroesserung-eigenfett-stammzellen\/\">Brustvergr\u00f6\u00dferung mit stammzellangereichertem Eigenfett<\/a>\u2026<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist durch alle Medien gegangen: Eine franz\u00f6sische Firma verkaufte Silikonimplantate, die platzten und in einigen F\u00e4llen m\u00f6glicherweise Krebs verursachten. Waren sie denn nicht gepr\u00fcft? Doch, sogar CE-zertifiziert. Aber listigerweise hatte die mittlerweile geschlossene Firma PIP Implantate bester Bauart zur Zertifizierung vorgelegt und anschlie\u00dfend mit billigerem Industriesilikon gef\u00fcllte an die Chirurgen verkauft, die sie einpflanzten. 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