Essential Cellular Beauty
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Teri Hatcher ab nun ganz ohne Botox

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Obwohl Teri Hatcher, bekannt als Hausfrau Susan aus Desperate Housewives, kürzlich zugegeben hatte, Botox „schon ausprobiert“ zu haben, scheint sie es sich nunmehr anders zu überlegen:

Jetzt erteilt sie dem beliebten Nervengift, das Gesichtsmuskeln lähmt und daher sogenannte Mimikfalten glättet, eine glatte Absage. Auf Facebook bekennt sich öffentlich zur Botox-freien Stirn. Warum Teri das macht? Sie kämpft gegen Gerüchte an, sie habe sich durch allerhand kosmetische Eingriffe oder plastische Chirurgie verschönern lassen. „Ich hatte keine Operation oder Implantate, egal, was die anderen sagen“, sagt sie.

Botox als „Einstiegsdroge“ der kosmetischen Chirurgie erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit bei mehr oder weniger berühmten Schönheitssuchern vorgerückten Alters aus aller Welt. Da es zuverlässig Falten für viele Monate glättet, scheint es eine „Instant-Verjüngung“ des Gesichtes zu bewirken. Vor der Entdeckung des faltenreduzierenden Potentials von Botox wurden Falten durch Laser, chemische Peelings oder Facelifts, zum Teil mit Durchtrennung der mimischen Muskulatur, behandelt. Botox (Botulinumtoxin) wurde ursprünglich in der Therapie von unkontrollierbaren Muskelzuckungen, sogenannten „Ticks“, verwendet. Bald fand man heraus, dass es zur Faltenglättung in den behandelten Gesichtsregionen führt. Damit war sein weltweiter Siegeszug vorprogrammiert.

Leider lähmt Botox nicht nur die mimischen Muskeln, es bringt auch verschiedene in der Haut gelegene Drüsen, z.B. die Schweißdrüsen, zur Rückbildung. Bei schwitzigen Händen oder Achseln ist dieser Effekt sehr erwünscht, im Gesicht macht er die Haut zunehmend dünner, trockener und fahler. Nach einigen Jahren Botox-Gebrauch sieht die Behandelte also zwar faltenfrei, aber deutlich älter und verbrauchter aus.

Sollte man Botox verwenden? Botox kann verwendet werden, wenn nach einem operativen Eingriff im Gesicht (z.B. Eigenfett-Injektionen, Stammzell-Facelift) einige Zeit die Mimik ruhiggestellt werden sollte. Dafür ist es gut geeignet. Als Dauertherapie gegen Falten oder gar zur Verjüngung des Gesichtes eignet es sich hingegen nicht. Dafür ist eine Kombination aus bioidentischen Hormonen, die die Hautalterung verhindern, sowie einer lokale Therapie mit sogenannten Growth Factors, bzw. autologen Stammzellen aus Fett, das durch Fettabsaugung gewonnen wird, besser geeignet.

Hat Teri mit ihrer öffentlichen Absage an Botox und andere, oft überflüssige Operationen wie Brustvergrößerungen mit Implantaten etc. eine sinnvolle Message abgegeben? Ich denke ja. Steckt was dahinter? Nun, zumindest sucht sie keinen neuen Job, sie ist immer noch „Desperate Housewife“. Was, meinen Sie, könnte sonst dahinter stecken? Etwa ein Anflug von Weisheit?

Ihr DDr. Heinrich

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